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Wohnen der Zukunft: Nachhaltig digital flexibel

Flexible Grundrisse für alle Lebensphasen, digitale Helfer für mehr Wohnqualität und die Umweltfreundlichkeit werden immer wichtiger.

Wohnen der Zukunft: Nachhaltig digital flexibel

Die Treppe als Hürde Foto: BHW Bausparkasse

SmartHome, das steht für ein Heim, das „mitdenkt“. Dank Automatisierung und Vernetzung bietet es intelligente Lösungen für Energieverbrauch, Sicherheit und Komfort, sorgt in Neu-wie Altbauten für ein Mehr an Wohnqualität. Kameras, Bewegungsmelder, Tür- und Fenstersicherungen senden im Notfall ebenso eine Nachricht auf das Mobiltelefon, wie Rauch- und Wassermelder. Intelligente Heizungen und Beleuchtungssysteme passen sich an, wenn sich in Räumen keine Personen mehr befinden, und natürlich können sie zeitlich gesteuert werden. Wer in seinem SmartHome auf Sprachassistenz setzt, kann beispielsweise ganz bequem vom Sofa aus die Anweisung geben, Fenster zu öffnen, Jalousien zu schließen oder die Heizung hochzufahren.

Wandelbares, flexibles Wohnen ist ein Stichwort für das Wohnen der Zukunft. Eine Wohnung, die sich den verschiedenen Lebensphasen anpasst, vom Single über die Familie bis zu Senioren oder gar einer Wohngemeinschaft. Da kann aus dem Kinderzimmer der Platz fürs Home-Office, ein Hobbyraum oder Gästezimmer werden, da lässt sich mit der einen oder anderen Wand mehr ein abgeschlossener Wohnbereich für eine Pflegehilfe schaffen, oder es werden Zimmer zusammengelegt, die zum schönen Gemeinschaftsraum für die WG werden. Entscheidend, dass eine solche Flexibilität gegeben ist: Wände, die sich problemlos entfernen lassen, keine tragende Funktion haben, und eine genaue Planung des Verlaufs der Versorgungsleitungen. Damit das Wohnen im Alter in der so flexibel geplanten Wohnung nicht doch noch scheitert, ist es wichtig, die Barrierefreiheit in der Wohnung wie auch rund ums Haus mit zu bedenken. Eine Wohnung ohne Stolperfallen, die bodentiefe Dusche, der Aufzug, im besten Fall direkt aus der Tiefgarage bis zur Wohnungstüre, das ist im Alter besonders hilfreich, und auch in jungen Jahren überaus angenehm.

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Nachhaltigkeit beim Bauen heißt: Auf umweltfreundliche Baustoffe setzen – wie etwa Lehm, Perlitgesteine, Holz, Stroh – und einmal genutzte Materialien. Wärmepumpe und Photovoltaikanlage – das Duo ist im Neubau so gut wie zum Standard geworden, um effizient für Wärme und Strom zu sorgen, und hält auch zunehmend seinen Einzug in sanierte Altbauten.

Von Julia Alber