"Zum ersten Mal gibt es an einem Ort alles, was man für einen gelungenen Aufenthalt in Stuttgart, der Region und in ganz Baden-Württemberg braucht: Inspiration, Insider-Tipps und umfassende Informationen - modern, digital und auf dem neuesten Stand der Gästewünsche." Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg, gerät ins Schwärmen, als er vom neuen Haus des Tourismus erzählt.
Im Herzen der Stadt sei ein zentraler Treffpunkt für Gäste und Einheimische entstanden. Weil neben der zukunftsweisenden Tourist-Info auch führende Tourismusorganisationen ihre Büros bezogen haben - die Stuttgart-Marketing GmbH, die Regio Stuttgart Marketing- und Tourismus GmbH sowie die Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg - sei das Haus nicht nur Anlaufstelle für Reisende, sondern auch ein lebendiges Kompetenzzentrum.
Lebendiger Treffpunkt
"Das Ergebnis: kurze Wege, starke Vernetzung und eine innovative Plattform für den Tourismus“, betont Rapp. „Mit frischen Ideen und maßgeschneiderten Angeboten trägt das Haus aktiv dazu bei, die Tourismustrends weiter voran zu bringen und Baden-Württemberg als eine der spannendsten Reiseregionen Deutschlands stärker erlebbar zu machen." Sein Wunsch? "Dass das Haus des Tourismus zu einem lebendigen Treffpunkt wird. Es soll ein Ort sein, an dem Ideen entstehen, starke Partnerschaften wachsen und der Tourismus neue Strahlkraft entfaltet. Gleichzeitig soll es beispielgebend dafür stehen, wie Tourismus zukunftsorientiert und attraktiv gestaltet werden kann."
Dabei muss sich „the länd“ nicht beschweren, hat doch der Tourismus in Baden-Württemberg vor allem nach der Coronapandemie Rekordzahlen verzeichnet. So wurde im Jahr 2024 mit knapp 59 Millionen Übernachtungen eine neue Höchstmarke erreicht. Auch die Zahl der Gästeankünfte stieg weiter an. Mit insgesamt 5,5 Millionen Ankünften konnten so viele ausländische Gäste begrüßt werden wie noch nie.
Vielfältige Angebote
Diese erhielten in der Tourist-Info im Haus des Tourismus umfassende Informationen über das vielfältige touristische Angebot - in vielen Sprachen, so Rapp. "Mit mehrsprachiger Beratung, digitalem Service und passenden Angeboten sollen sich ausländische Gäste schnell zurechtfinden." Zudem trügen die Infrastruktur und die gastronomischen Angebote dazu bei, den Ort zu einem für Begegnungen zu machen. „Das Haus des Tourismus hat ein Highlight: die öffentliche Dachterrasse. Sie bietet über den Dächern der Stadt eine tolle Atmosphäre mit Blick auf das Rathaus und lädt mit der Bar zum Genießen und Verweilen ein."
Er sei der Stadt Stuttgart dankbar, dass sie auf dem Stuttgarter Marktplatz einen zentralen Ort geschaffen habe, um den Tourismus, für Baden-Württemberg ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, sichtbar und erlebbar zu machen. "Mit diesem Standort und dem innovativen Konzept wird der hohe Stellenwert des Tourismus für Stuttgart, die Region und das ganze Land eindrucksvoll unterstrichen. Das Haus des Tourismus belebt die Innenstadt und schafft neue Impulse für Gastfreundschaft und Stadtentwicklung."
Standort als Statement
Das unterstreicht Christine Schönhuber, Geschäftsführerin der Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW). "Wir hätten uns keinen besseren Standort wünschen können als den Stuttgarter Marktplatz. Damit sind wir im Herzen der Landeshauptstadt und dort wirklich nicht mehr zu übersehen." Der neue Treffpunkt sei ein Statement: Es verdeutliche die Relevanz des Tourismus für die Region und für das Bundesland - so erwirtschafte die Branche landesweit Umsätze in Höhe von rund 26 Milliarden Euro im Jahr.
Zudem könnten die Menschen vor Ort erfahren, welche Schätze sie vor der eigenen Haustür haben.„Mit dem neuen Gebäude und dem neuen Standort rückt der Tourismus als Gesprächsthema noch stärker in die Mitte der Gesellschaft“, sagt die TMBW-Chefin. "So etwas hat es bisher nicht gegeben, weder bei uns in Baden-Württemberg noch darüber hinaus. Es ist mehr als ein Bürogebäude mit Touristinformation und Gastronomie, es ist ein echter Begegnungsort für die Tourismusbranche, für Einheimische und für Gäste."
Offene Architektur
Dazu trage die Architektur des Gebäudes bei, die sie und ihr Team vom ersten Tag an begeistert habe. "Das Haus des Tourismus öffnet sich der Stadt und dem Marktplatz und lädt vom Erdgeschoss bis zur Dachterrasse dazu ein, mit den Menschen indirekten Kontakt zu treten, die hier arbeiten und den Tourismus gestalten“, so Schönhuber. "Ich freue mich sehr auf all diese Begegnungen." Die Offenheit, die von der Architektur des Gebäudes ausgehe, wolle man denn auch im Arbeitsalltag leben.
"Dabei geht es natürlich um die öffentlichen Bereiche, die Ausstellung im Erdgeschoss, die Gastronomie und die Dachterrasse." Schönhuber erläutert, wie das Gebäude zu einem Treffpunkt für die gesamte Branche in Baden-Württemberg werden soll, an dem über die Zukunft des Tourismus diskutiert wird. "Das Haus bietet mit modernen Tagungsräumen und Begegnungsflächen beste Voraussetzungen, um ein Ort für neue Ideen und innovative Lösungen zu werden. Damit ist diese Architektur auch ein Auftrag an uns: Von hier aus werden wir gemeinsam den Tourismus in Stuttgart und in Baden-Württemberg weiterentwickeln und erfolgreich in die Zukunft führen."
Von Petra Mostbacher-Dix