Anzeige

Stuttgart lokal

Fitness statt Sudokus: So bleibt das Gehirn jung

Körperliche Aktivität spielt eine entscheidende Rolle für die geistige und körperliche Gesundheit, insbesondere im Alter. Professor Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln betont, dass regelmäßiger Sport nicht nur die Muskeln stärkt.

Fitness statt Sudokus: So bleibt das Gehirn jung

Sport hält das Gehirn fitter als Sudokus. Foto: goodluz - stock.adobe.com

Im Rücken zwickt es, und die Füße schmerzen – ab einem gewissen Alter fällt es schwerer, sich zum Sporttreiben zu motivieren. Muss man denn mit 80 wirklich noch trainieren? „Unbedingt“, sagt Professor Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln. „Trainierte Muskeln halten mobil und bringen die Menschen sicher durch den Alltag.“

Sport ist effektiver als das Lösen von Rätseln

Außerdem hält Sport das Gehirn anpassungsfähig – und zwar viel effektiver als etwa das Lösen eines Rätsels oder Sudokus, sagt Froböse. „Dabei reproduziert man nur bereits Gelerntes.“

„Dabei reproduziert man nur bereits Gelerntes.“
Ingo Froböse, Deutsche Sporthochschule

Öfter neue Bewegungen ausprobieren

Sportliche Aktivitäten sorgen dagegen dafür, dass sich die Nervenzellen im Gehirn immer neu verbinden. Dazu sollte man ruhig öfter einmal eine neue Bewegung ausprobieren. „Wer fit genug ist, kann sich auch mal auf das Longboard des Enkels stellen“, sagt Froböse. dpa/tmn