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Digitale Nähe zur Familie

In einer zunehmend vernetzten Welt ist es für Großeltern wichtiger denn je, sich mit modernen Kommunikationsmitteln vertraut zu machen. So können sie auch über große Entfernungen hinweg eine enge Beziehung zu ihren Kindern und Enkeln pflegen.

Digitale Nähe zur Familie

Nicht bloß telefonieren: Großeltern sollten soziale Netzwerke kennen. Foto: De Visu-stock.adobe.com/Dmitry Berkut

Wenn die erwachsenen Kinder am anderen Ende des Landes leben oder die Enkel im Ausland studieren, ist es oft nicht leicht, den Kontakt zu halten. In einer solchen Situation sollten Großeltern sich in Sachen Skype, Facebook und Smartphone-Nutzung fit machen, rät Christine Sowinski vom Kuratorium Deutsche Altershilfe.

Gemeinsam das Handy und Co. einrichten

Vielleicht können sogar die Kinder oder Enkel beim nächsten Treffen dabei helfen. „Das ist eine tolle Möglichkeit, um die Bindung aufrechtzuerhalten. Es gibt auch Möglichkeiten, in Gruppen zu kommunizieren oder Bilder zu teilen.“ Zwar sei das nicht jedermanns Sache, aber eigentlich komme man kaum drum herum. „Briefe und Telefon sind für junge Menschen ein Stück weit veraltet.“

„Das ist eine tolle Möglichkeit, um die Bindung zu erhalten.“
Christine Sowinski, Kuratorium Deutsche Altershilfe

Großeltern haben zeitlichen Vorteil

Das persönliche Miteinander ersetzen auch neuere Kommunikationswege nicht. Dabei sind Besuche aber nicht immer Aufgabe der Kinder oder Enkelkinder, erklärt Sowinski. „Die Großeltern sind zeitlich meist im Vorteil, sie sollten öfter vorbeikommen, wenn sie noch mobil sind.“ Wer ohnehin öfter verreist, kann auf der Durchreise einen Zwischenstopp bei der Familie einlegen. Den sollte man aber frühzeitig ankündigen. dpa/tmn