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So finden Sie Begleiter für die Rosen

Von Frauenmantel bis Katzenminze: Welche Stauden Rosenträume im Garten wahr machen können.

So finden Sie Begleiter für die Rosen

Florale Pracht Foto: dpa-tmn

Rosen offenbaren im Zusammenspiel mit sorgfältig ausgewählten Stauden ihre ganze Pracht. Die Kombination unterschiedlicher Pflanzenarten schafft ein ästhetisch ausgewogenes Gesamtbild und erfüllt ökologische Funktionen. Begleitpflanzen bedecken den Boden, bewahren Feuchtigkeit, unterdrücken Unkraut und ziehen darüber hinaus nützliche Insekten an, die das ökologische Gleichgewicht fördern. Die Rose begleitet den Menschen kulturell wie gärtnerisch bereits seit der Antike. Schon vor Jahrtausenden wurden Rosen in Asien kultiviert, später verehrten auch Griechen und Römer ihre Schönheit und ihren Duft. Im Mittelalter fanden Rosen als Heilpflanzen ihren Platz in Klostergärten, während sie zugleich starke symbolische Bedeutung, etwa für die Liebe, entwickelten.

Damit Rosen und ihre pflanzlichen Begleiter harmonieren, sollten sie ähnliche Standortansprüche teilen. Ein sonniger Platz sowie ein nährstoffreicher, lockerer Boden bilden die Grundlage für gesundes Wachstum. Gleichzeitig ist auf ausreichenden Pflanzabstand zu achten: Rosen benötigen Luft und Raum, um Krankheiten vorzubeugen und ihre charakteristische Wuchsform auszubilden. Die Auswahl geeigneter Stauden F richtet sich auch nach der Wuchshöhe der Rosen. Niedrige Beetrosen oder Kleinstrauchrosen, selten höher als einen Meter, lassen sich mit bodendeckenden Arten kombinieren. Pflanzen wie Scheinwaldmeister oder Teppichsedum bilden dichte, flache Teppiche, die den Boden schützen, ohne den Rosen Konkurrenz zu machen.

Gestalterisch eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten zwischen harmonischer Zurückhaltung und bewusst gesetzten Kontrasten. Weiche, flächige Blüten etwa beim Frauenmantel schaffen ruhige Übergänge und betonen die Eleganz der Rosen. Dagegen setzen aufrechte Blütenstände wie beim Steppen-Salbei markante Akzente und verleihen dem Beet Struktur und Dynamik. Sehr reizvoll ist die Kombination mit blau blühenden Stauden wie Katzenminze, Glockenblumen oder Storchschnabel: Sie lassen deren Leuchtkraft noch intensiver erscheinen. Doch nicht jede Pflanze ist ein idealer Partner. Ein klassisches Beispiel ist der Lavendel: Obwohl er optisch hervorragend mit Rosen harmoniert, unterscheidet er sich in seinen Ansprüchen. Lavendel bevorzugt trockene, magere Böden, während Rosen nährstoffreiche Substrate benötigen. Wird dies nicht berücksichtigt, kann es zu Wachstumsproblemen führen. Mit gezielten Maßnahmen - etwa der Beimischung von Kies oder Splitt zur Verbesserung der Drainage - lässt sich das erfolgreich gestalten. dpa/red