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Prestige dank bester Lage

Damit die Immobilie höchsten Wohnkomfort und nachhaltige Wertsteigerung bietet, kommt es auf die Lage an, aber mittlerweile nicht nur.

Prestige dank bester Lage

Gefragt sind Wohnkomfort und Lage  Foto: lehm-bau.kunst dachsel/Sylwia Mierzynska/BHW

Dabei geht es nicht nur um urbane Top-Standorte oder Prestigegrundstücke an Seen, Küsten oder auf idyllischen Hügeln mit Wald. Entscheidend sind auch sind erstklassige Infrastruktur, Sicherheit, Privatsphäre und das kulturelle Angebot. 

Sein Wahlspruch prägt seit Dekaden die Immobilienbranche. Harold Samuel, Baron Samuel of Wych Cross Knight Bachelor, der 1944 das Investmentimperium „Land Securities“ gründete, betonte stets: „Es gibt drei Dinge, die bei Immobilieneigentum wichtig sind. Diese sind Lage, Lage, Lage.“ So kann ein Haus oder eine Wohnung in Topform sein.

 Aber das bringt alles nichts, so lange die Luft drum herum dick ist, weil sie von Autobahnzubringer umrundet ist, es lärmt und stinkt, gar die Gesundheit gefährdet. Freilich tragen auch zu enge Bebauung oder eine schwierige Nachbarschaft zum Wert des Eigentums bei. Ist doch dessen Ort - Gegensatz zu Faktoren wie Fassade, Fenster im oder Form - nicht veränderbar. Was macht also eine Toplage aus, die den Wert einer Immobilie erhält oder möglichst steigert? Manche denken da an urbane Spitzenorte, an Strand- oder Seepromenaden oder an idyllische Waldränder auf dem Hügel mit weitem Blick in reizvolle Landschaften. Das hat ohne Zweifel viel für sich. Aber es gibt weitere Faktoren, die auf seiner Liste zur Lage stehen sollten. 

Dazu gehören etwa neben sicherem, ruhigen Wohnen in einer Gegend mit gutem Ruf und Grünflächen, die Möglichkeit von Privatsphäre, eine gute Infrastruktur mit Anbindung an Fernverkehrsstraßen, Autobahnen und öffentlicher Verkehrsmittel. Zu den Pluspunkten gehören zudem gute Erreichbarkeit von Läden, Kindergärten, Schulen, Ärzten, Restaurants, Ämter, Dienstleistungen, Spiel- und Sportplätze sowie kultureller Angebote idealerweise auch, dass die Arbeitsstelle in der Nähe liegt. Das Stichwort hier heißt„15-Minuten-Stadt“ oder "Stadt der Viertelstunde“. 

Dieses beschreibt das Prinzip der kurzen Wege, bei dem jeder Bedarf des gerade beschriebenen täglichen Lebens innerhalb von 15 Minuten zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar sein sollte. Und, wie eingangs erwähnt, zeichnet sich eine Toplage sich auch durch gute Nachbarschaft, damit angrenzenden Grundstücken in gutem Zustand und luftigerer Bebauung aus. Auch die Frage, ob das Viertel ein gewachsenes oder neues ist und wie es um das Grün, um Parks, Alleen oder Naturschutzgebiete in der Umgebung bestellt ist. 

Und: Ist das Viertel intelligent, also Teil einer Smart City? Darunter werden Konzepte vereint, die Städte lebenswerter, effizienter, technologisch fortschrittlicher, ökologischer und sozial inklusiver gestalten sollen, etwa verschiedene Akteure auf lokaler, regionaler und globaler Ebene vernetzen. Auch um den Umgang mit sanfter Mobilität, demografischer Wandel, Finanzen, Ressourcenknappheit, Umweltverschmutzung und Bürgerbeteiligung geht es hier - und um Konzepte des Teilens also Share Economy.


Von Petra Mostbacher-Dix 


Fünf Farne für Garten oder Balkon

Sie bestechen durch filigrane Blätter und frische Grüntöne: Farne verwandeln nicht nur Wohnzimmer in Oasen, sondern sind auch draußen ein Blickfang. Doch welche Farne eignen sich für Balkon oder Garten und wie pflegt man sie richtig? Das Blumenbüro gibt Tipps.
Das Wichtigste zuerst: Farne benötigen nur wenig Pflege und bevorzugen einen Platz im Schatten oder Halbschatten. Sie sind also ideal für einen nach Norden ausgerichteten Garten. Sie sollten aber vor Wind geschützt sein. Farne mögen es feucht, zu nass sollte der Boden aber auch nicht sein. Ist es heiß und trocken, ist regelmäßiges Gießen angesagt. Wichtig: Das Wasser nicht in die Mitte der Pflanze gießen, das vertragen Farne nicht gut. Hier kommen fünf winterharte Farne für Balkon und Garten: 

Unternehmen aus der Region

Männerfarn besticht durch dunkelgrüne, tief eingeschnittene Blätter, die trichterförmig wachsen. Er wird etwa einen Meter hoch.
Königsfarn kann bis zu zwei Meter hoch werden und verträgt vergleichsweise viel Sonne. Die frischgrünen Blätter sind doppelt gefiedert und wirken dadurch luftig und elegant. Im Herbst färben sie sich goldbraun.
Hirschzungenfarn ist ein immergrüner Farn. Seine Blätter sind nicht federförmig, sondern lanzenförmig. Er mag kalkhaltigen (also nicht zu sauren) Boden.
Tüpfelfarn hat zarte, federförmige Blätter mit lederartiger Textur und ist ebenfalls immergrün. Er bleibt mit etwa 70 Zentimetern relativ niedrig und verträgt auch trockeneren Boden und etwas mehr Sonne.
Baumfarn trumpft mit großen, gefiederten Blättern auf. Er wächst langsam, kann aber mehrere Meter hoch werden. Achtung: Der Exot ist nur winterhart bis minus 5 Grad Celsius, bei starkem Frost braucht er Schutz.
Für ein üppiges Beet eignen sich wegen ihrer gefiederten und rustikalen Blätter am besten Männerfarn, Königsfarn oder Tüpfelfarn. Wer eine Fassade mit Farnen begrünen will, kann sie mit Hortensien, Stiefmütterchen, Margeriten und Begonien kombinieren...



dpa/tmn