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Sresshormon im Griff: Wie Sport hilft - und wann er schadet

Sie wollen sich mehr bewegen? Gute Entscheidung! Denn das macht nicht nur fit, sondern hilft auch bei der Stressbewältigung. Welche Rolle das Hormon Cortisol dabei spielt und Tipps vom Facharzt.

Sresshormon im Griff: Wie Sport hilft - und wann er schadet

Wer regelmäßig körperliche aktiv ist, stabilisiert die Stress hormonproduktion und kann schneller entspannen. Besonders empfehlenswert sind moderate Sportarten wie Radfahren, Spaziergänge, Schwimmen oder Yoga, die auch zur mentalen Entspannung beitragen Foto: dpa-tmn/Christin Klose

D er Frühling bringt viele in Bewegung. Das hat neben positiven Effekten auf das Herzkreislaufsystem auch Vorteile für die Stressregulation. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) erklärt, wie Sport das Hormon Cortisol beeinflusst, das eine zentrale Rolle im Zusammenhang mit Stress spielt.

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Schlafstörungen und Bluthochdruck bei chronischem Stress

Was ist Cortisol? Cortisol wird in der Nebennierenrinde produziert und gehört zu den wichtigsten Hormonen im menschlichen Körper. Es hilft dabei, Energiereserven zu mobilisieren, reguliert den Stoffwechsel und hat entzündungshemmende Wirkung.

Kurzfristig erhöhte Cortisolwerte helfen dem Körper, in stressigen Situationen schnell handlungsfähig zu sein. Problematisch wird es jedoch, wenn das Hormon dauerhaft erhöht ist, etwa durch berufliche und private Belastungen, Alkohol oder Koffeinkonsum, erklärt Endokrinologe Prof.

Mit Freude vorbeugend aktiv sein

Bewegung wirkt hier vorbeugend: "Menschen, die sich regelmäßig bewegen, haben oft weniger Stress und eine gesündere Cortisolkurve.“ Wer regelmäßig körperliche aktiv ist, stabilisiert die Stresshormonproduktion und kann schneller entspannen. Besonders empfehlenswert sind moderate Sportarten wie Radfahren, Spaziergänge, Schwimmen oder Yoga, die auch zur mentalen Entspannung beitragen, so Kroißs. Zu viel Training ohne ausreichende Erholung kann hingegen das Gegenteil bewirken: "Wer sich dauerhaft überlastet, ohne ausreichend Erholungsphasen einzuplanen, riskiert einen dauerhaft erhöhten Cortisolspiegel“, erklärt Mediziner Kroißs. "Bewegung sollte durchaus anstrengen, aber vor allem Spaß machen.“