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Bestattungsinstitut Arthur Dorn: Beratung und Abschied in ruhiger Atmosphäre

Neubau und Erweiterung des Bestattungsinstituts Arthur Dorn in Esslingen schaffen moderne, würdige Räume für Beratung und Abschied, geprägt von Architektur, Diskretion und gewachsener Betriebsstruktur

Bestattungsinstitut Arthur Dorn: Beratung und Abschied in ruhiger Atmosphäre

Im Ausstellungsraum werden Angehörige beraten. Fotos: Roberto Bulgrin

Am Samstag, 9., und Sonntag, 10. Mai, feiert das Bestattungsinstitut Arthur Dorn in der Urbanstraße 55 in Esslingen die Eröffnung seiner neuen Räume. Das Familienunternehmen verfügt nach umfangreichen Umstrukturierungen und Neubauten über größere und moderne Betriebsräume. Als besonderes Highlight begrüßt eine aufbereitete Kutsche aus dem 19. Jahrhundert die Gäste im Eingangsbereich der Unternehmensräume.

Es hat etliche Jahre gedauert, bis sich das Bestattungshaus Arthur Dorn vergrößern konnte. Der Mitinhaber Rudolf Dorn, Sohn des Unternehmensgründers Arthur Dorn, hatte bereits vor 25 Jahren die Vision von einem großen Bestattungshaus. Geeignete Räume und auch ausreichende Erweiterungsflächen am Standort in der Urbanstraße fehlten, lange Zeit blieb es bei beengten Verhältnissen. Die Corona-Pandemie unterbrach weitere Planungen. Im Jahr 2022 kam Bewegung in die Sache. Das Grundstück des benachbarten Blumenhauses und Gartenbaubetriebs Herrigel wurde frei, und so war die Realisierung eines größeren und zeitgemäßen Bestattungshauses machbar. Zudem konnten auf dem Grundstück 14 Mietwohnungen errichtet werden.

Unternehmen aus der Region
Die Gesprächsräume vermitteln eine vertrauensvolle Atmosphäre.
Die Gesprächsräume vermitteln eine vertrauensvolle Atmosphäre.

„Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Betriebsfläche fast verdoppeln konnten“, sagt Manuel Dorn. Er leitet gemeinsam mit seiner Schwester Rebecca Kröß und Vater Rudolf Dorn das Unternehmen. Doch Dorn betont, dass es bei dem neuen Gebäude und seiner außergewöhnlichen Ausstattung nicht um Quantität sondern um Qualität gehe. Antriebsfeder für die Neugestaltung der Räume des Bestattungsinstituts sei, Angehörigen von Verstorbenen eine Umgebung zu ermöglichen, in der sie Würde und Ruhe in der schweren Situation des Abschiednehmens und der Trauer erleben können.

Der Schmetterling breitet die Flügel aus

Dabei spielen nicht zuletzt die Ästhetik und die Aussagekraft der Architektur eine Rolle. Der Komplex in der Urbanstraße 55 bildet in seiner Form einen Schmetterling ab, der die Flügel zum Weiterflug ausbreitet. Rechts und links des Eingangsbereichs finden sich die technischen Anlagen des Betriebs sowie die öffentlich zugänglichen Räume, Beratungsräume und Büros. Beide Gebäudeteile öffnen sich mit der von der Urbanstraße abgewandten Seite zum Ebershaldenfriedhof hin. Der Blick geht ins Grüne, sodass trauernde und ratsuchende Angehörige eine ruhige Umgebung vorfinden.

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„Wir legen sehr viel Wert darauf, dass sich die trauernden Menschen und ihre Angehörigen in unseren Räumen gut aufgehoben fühlen und respektvoll behandelt werden“, sagt Manuel Dorn. Trauernde brauchen einen geschützten Raum, um Abschied zu nehmen, Erinnerungen zu bewahren und wichtige Entscheidungen in einer persönlichen Umgebung treffen zu können. Bei der Neugestaltung des Gebäudes haben die Trauerräume daher eine herausragende Stellung erfahren. Von hoher Bedeutung ist für das Bestattungsinstitut die Kommunikation mit den Angehörigen. Nach dem Umbau verfügt das Haus nun über drei Beratungsräume. Sie erhielten die Namen Nuss, Kirsch und Eiche und sollen Bodenständigkeit, Wärme und Beständigkeit vermitteln. Jeder Raum ist mit einem Bild mit ruhigen, tröstenden Motiven sowie einem Blumenarrangement geschmückt. Während der Gespräche bleiben Bestatter und Trauernde unter sich. Die Räume sind so konzipiert, dass Ein- und Ausgänge separat genutzt werden können und stets eine diskrete, vertrauensvolle und familiäre Atmosphäre herrscht.

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Mit der annähernden Verdoppelung der Betriebsfläche eröffneten sich für das Unternehmen auch auf der technischen Seite ganz andere Möglichkeiten. Nach dem Umbau kann das Bestattungsinstitut Arthur Dorn den Angehörigen in einem Ausstellungsraum etwa zehn Modelle an Särgen für Erdbestattungen anbieten, hinzu kommen diverse Urnen und weitere Utensilien. Auch für die technischen Anlagen und die Kühlungen, das Lager, die Abstellflächen für die Transportwagen und die Garagen steht nach dem Umbau erheblich mehr Platz zur Verfügung. Die Garagen der Bestatter und die der Mietwohnungen liegen dabei getrennt. Demnächst wird ein Blumengeschäft in den Neubau einziehen, worüber sich Manuel Dorn besonders freut.

Von Barbara Scherer

Zwei Tage der offenen Tür

Zwei Tage lang wollen das Bestattungsinstitut Arthur Dorn und seine Mitarbeiter nun die neuen Räume vorstellen. Am Samstag, 9. und Sonntag, 10. Mai, 10 bis 14 Uhr, ist die Öffentlichkeit zum Besuch eingeladen. Am Sonntag wird um 9.30 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert.
bs

WÜRDEVOLLE UMGEBUNG FÜR TRAUERNDE

Foto: Roberto Bulgrin
Foto: Roberto Bulgrin

Das Bestattungsinstitut Arthur Dorn in der Esslinger Urbanstraße hat seine Betriebsräume erweitert. Dort finden trauernde Angehörige in einer würdevollen Umgebung Hilfe und Beratung. Das Familienunternehmen bietet dabei individuelle und professionelle Unterstützung an.