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Das Berliner Dance On Ensemble mit neuer Choreografie

Die Kompanie feiert in „Mellowing“ Momente der Wahrnehmung und die Intensität des Augenblicks - eine Verwandlung minimaler, origineller Variationen in pure Energie

Das Berliner Dance On Ensemble mit neuer Choreografie

Es sind die individuellen Nuancen, die „Mellowing“ so reich machen. Foto: Jubal Battisti

Während im Tanz oft die Jugend verklärt wird, feiert das Berliner Dance On Ensemble das Älterwerden. Die exzellenten Tänzerinnen und Tänzer dieser Kompanie sind alle über 40 Jahre alt und verkörpern genau jene reifen, kraftvollen Persönlichkeiten, die das Publikum im Tanz so liebt. Die Ensemblemitglieder beziehen ihr Körperwissen und ihre Erfahrungen in die Kreationen mit ein, sind ausdrucksstark und anmutig.

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Ihr Leben lang haben sie sich den Impulsen neuer Choreografinnen und Choreografen geöffnet und ihre Kunst weiterentwickelt. Für die Performance „Mellowing“ erkunden sie in Zusammenarbeit mit dem griechischen Choreografen Christos Papadopoulos Momente der Wahrnehmung und die Intensität des Augenblicks.

Wie ein Schwarm bewegen sich die Tanzenden synchron über die Bühne, bis durch minimale, originelle Variationen ein Sog von immer stärkerer Kraft entsteht. Der spannungsvolle Minimalismus verwandelt sich in pure Energie „Mellowing“ bezeichnet im Englischen nicht nur das sanfte Nachlassen, sondern beschreibt auch das Heranreifen der besten Eigenschaften eines Körpers.

„Mellowing“ mit dem Ensemble Dance On führe in einer minimalistischen Choreografie von Christos Papadopoulos atemberaubend vor, wie komplex zeitgenössischer Tanz sein kann, schwärmte die Badische Zeitung; Der Tagesspiegel bezeichnete „Mellowing“ als eine „Schule des Sehens“. Und bei Tanznetz.de ist zu lesen: Wer sich auf die Choreografie einlasse, würde eine Fülle an Details entdecken. Und bei allen Performenden ließen sich individuelle Nuancen und Feinheiten erkennen. Es sei eine Freude, diesen erfahrenen und ausdrucksstarken Tänzerpersönlichkeiten zuzuschauen. Das Ergebnis dieser fein gearbeiteten Choreografie sei ungemein wirkungsvoll, da ein Sog kreiert werde, dem man sich kaum entziehen könne. Zu sehen am 1. und 2. Juli.

red