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SWSG fördert Sportkultur und Kirchengemeinde in Stuttgart-Wangen

Die SWSG unterstützt 16 soziale Projekte. In Stuttgart-Wangen profitieren die Sportkultur und die evangelische Kirchengemeinde: 8000 Euro fließen in das Trampolinprojekt „Jump & Fun“

SWSG fördert Sportkultur und Kirchengemeinde in Stuttgart-Wangen

Bei „Jump & Fun“ der Sportkultur in der Wilhelmsschule zeigen die Trainer den Kindern, welche Trampolinsprünge am meisten Spaß machen. Foto: Jürgen Brand

Die Sportkultur und die evangelische Kirchengemeinde Stuttgart-Wangen freuen sich über Spenden aus dem Programm „möglich.machen“ Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG). Die Sportkultur bekommt 8000 Euro für ein neues Trampolin für ihr Angebot „Jump & Fun“ in der Wilhelmsschule, die Kirchengemeinde 7000 Euro für Freizeit- und Teilhabeangebote für geflüchtete Menschen in Gemeinschaftsunterkünften im Stadtbezirk Wangen.

Das Spendenprogramm der SWSG stand in diesem Jahr unter dem Motto „Menschen verbinden Brücken bauen“, rund 60 gemeinnützige Institutionen, Vereine, Organisationen und Projekte in Stuttgart haben sich um Fördermittel beworben. Insgesamt hat die SWSG dafür 100 000 Euro zur Verfügung gestellt, jetzt hat der Spendenbeirat des städtischen Wohnungsbauunternehmens 16 Projekte ausgesucht, die unterstützt werden.

Die Sportkultur Stuttgart e.V. hatte sich mit ihrem Angebot „Jump & Fun“ beworben. Der Verein bietet mit diesem Angebot Kindern aus Stuttgart-Wangen die Möglichkeit, auf einem Riesentrampolin Sprungtechniken zu lernen und auszuprobieren, angeleitet von erfahrenen Trainern. „Gestartet sind wir mit einer Gruppe, mittlerweile gibt es zwei Gruppen, was zeigt, dass das Angebot sehr gut angenommen wird“, sagt die Sportkultur-Geschäftsführerin Linn Claudi, die die SWSG-Spende bei einer Veranstaltung für alle ausgewählten Projekte entgegennahm.

Das erste für das Angebot geliehene Großtrampolin musste inzwischen zurückgegeben werden, ein neues ist bereits auch dank der Unterstützung durch die SWSG bestellt. „Jump & Fun“ läuft in der Zwischenzeit trotzdem weiter, halt mit einem kleinen Trampolin und kleinen Trainingsparkour in der Sporthalle der Wilhelmsschule. Linn Claudi: „Es handelt sich um ein niederschwelliges Trendsportangebot, bei dem das Trampolin die Hauptattraktion bildet. Rundherum wird ein abwechslungsreicher Bewegungsparkour aufgebaut, der die Koordination, Ausdauer und Bewegungsfreude der Teilnehmenden fördert.“ Das neue Großtrampolin soll bis spätestens in drei Wochen geliefert werden, dann wird auch wieder die Kooperation mit der Schule selbst aufgenommen. Die Kinder springen und trainieren mit viel Spaß immer montags von 16 bis 18 Uhr in der Wilhelmsschule.

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„Wir haben uns sehr gefreut, dass die Jury der SWSG unser Projekt für geflüchtete Menschen in Gemeinschaftsunterkünften hier in Wangen gewürdigt hat und unseren ehrenamtlichen MitarbeiterInnen für die Ausgestaltung dieses Projektes 7000 Euro anvertraut“, sagt Pfarrer Joachim Wolfer von der evangelischen Kirchengemeinde. Ziel des Projekts ist, „durch gemeinschaftliche Aktivitäten, Mitbestimmung und kulturelle Teilhabe neue Perspektiven zu eröffnen und soziale Isolation zu überwinden“, so Wolfer.

Das Projekt beinhaltet viele unterschiedliche Aspekte. So wird ein Aufenthalts- und Büroraum gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern kreativ umgestaltet. Gemeinsame Ausflüge, Feste sowie Koch- und Backaktionen fördern das Miteinander und den interkulturellen Austausch, offene Bewegungsangebote stärken die Gesundheit und den Zusammenhalt. Kinder werden bei den Hausaufgaben betreut, Erwachsene beispielsweise bei Behördenpost und -gängen unterstützt. Zum Projekt gehören auch Veranstaltungen wie ein Tag der offenen Tür, bei dem vor allem die Nachbarschaft die Einrichtungen kennenlernen soll.

Ganz konkret wird es in Wangen jetzt um die Menschen gehen, die demnächst in die neue Gemeinschaftsunterkunft an der Inselstraße einziehen werden. Die Kirchengemeinde hat auch die geplante Unterkunft an der Wasenstraße im Blick. Wolfer: „,So werden Räume geschaffen, in denen Menschen unabhängig von Herkunft, Alter oder Geschlecht miteinander in Kontakt treten und sich entfalten können.“ Die evangelische Kirchengemeinde Wangen hat schon 2025 Mittel aus dem SWSG-Spendenprogramm bekommen. Davon war in der Begegnungsstätte Treff 347 an der Ulmer Straße ein neuer Brennofen angeschafft worden. Der ist viel im Einsatz, töpfern wird im Treff 347 immer dienstags und donnerstags angeboten.

Das SWSG-Spendenprogramm gibt es erst seit vergangenem Jahr. Der Spendenbeirat setzt sich zusammen aus dem Spendenbeiratsvorsitzenden Werner Wölfle, Bürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart a. D., Bürgermeister Thomas Fuhrmann, Vorsitzender des Aufsichtsrats der SWSG, Samir M. Sidgi, Vorsitzender der Geschäftsführung der SWSG, sowie den drei Fachexpertinnen und -experten Prof. Dr. Jürgen Armbruster, ehemaliger Vorstand der Evangelischen Gesellschaft, Ulrike Ohnmeiß, frühere Geschäftsführerin von LAGAYA, Stefan Spatz, ehemaliger Leiter Sozialamt Stadt Stuttgart, und Bärbel Siebert als Vertreterin des Beirats der Mietervertreter und -vertreterinnen.

Der ehemalige Stuttgarter Sozialbürgermeister Werner Wölfle sagte bei der Übergabe der Spenden: „Das Spendenprogramm zeigt auch im zweiten Jahr eindrucksvoll, wie vielfältig sich Stuttgarter Initiativen für ein gutes Miteinander engagieren. Überall in der Stadt werden Brücken gebaut - zwischen Generationen, zwischen Menschen mit und ohne Einschränkungen, zwischen verschiedenen Kulturen.“ Der Vorsitzende der SWSG-Geschäftsführung, Samir M. Sidgi, ergänzte: „Wir sind beeindruckt vom großen und oft ehrenamtlichen Engagement der teilnehmenden Organisationen. Mit unserem Spendenprogramm möchten wir dazu beitragen, diese Projekte und Strukturen zu stärken und so das soziale Miteinander in unseren Quartieren und in ganz Stuttgart nachhaltig zu fördern.“

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→ Im kommenden Jahr wird das Spendenprogramm„möglich.machen“ unter dem Thema „Zuversicht fördern - Verantwortung übernehmen!“ stehen. Weitere Informationen dazu sind auf der Webseite der SWSG unter swsg.de/swsg/moeglichmachen zu finden.