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Neuer Spielplatz am Eschbachwald: Nur Flutlicht fehlt zum Fußballglück

Neue moderne Sportanlage des TSV Mühlhausen mit Kunstrasen, Tribünen, Laufbahn und vielfältigen Trainingsmöglichkeiten für Schulen und Vereine im Stuttgarter Norden

Neuer Spielplatz am Eschbachwald: Nur Flutlicht fehlt zum Fußballglück

Wo noch graue Fläche zu sehen ist, sollen demnächst der Kunstrasen verlegt und Wege angelegt werden.

Die Bauarbeiten sind schon ziemlich weit fortgeschritten. Der Untergrund für den Kunstrasen liegt auch bereit. Doch bevor der grüne Sportbelag kommt, wird erst noch jede Menge Beton verbaut, auch für neue Tribünen und Wege. Und es müssen noch große Erdberge weggefahren werden, bis hier der Ball rollen kann. Der TSV Mühlhausen, der 2023 sein 125-Jahr-Jubiläum feierte, zählt zu den großen Sportvereinen im Stuttgarter Norden, und die Fußballabteilung wächst stetig. Deshalb wird gerade ein neuer Kunstrasenplatz gebaut. Und zwar an derselben Stelle, an der der alte, längst nicht mehr genutzte Rasenplatz am Eschbachwald lag.

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Der TSV Mühlhausen wurde am 18. Juli 1898 im Gasthaus Löwen gegründet, als Patenverein stand der TSV Münster den damals 19 Gründungsmitgliedern zur Seite. Mittlerweile zählt der Verein fast 900 Mitglieder, gut ein Drittel davon sind Kinder und Jugendliche - und die meisten davon, mehr als 200, sind in der Fußballabteilung aktiv, der größten Abteilung innerhalb des TSV.

Verschiedenste Sportarten werden angeboten

gibt es statt des Rasenplatzes nicht nur einen weiteren Kunstrasenplatz, sondern auch eine Laufbahn sowie eine Sprung- und eine Wurfanlage. „Die neue Sportanlage wird auch von den benachbarten Schulen, der Grundschule Mühlhausen, der Herbert-Hoover-Schule in Mönchfeld und Freiberg sowie auch von den Kindertagesstätten genutzt werden“, sagt Vorstandsmitglied Michael Alferi. Eine neue Leichtathletikabteilung wird es beim TSV trotz der neuen Anlagen nicht geben. Die geplante Laufbahn sei nur 100 Meter lang und verlaufe an der einen Seite des Kunstrasenplatzes. „Das reicht nicht, für ein richtiges Leichtathletiktraining, aber die Schulen können ihre Bundesjugendspiele hier abhalten.“

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Ende Juli soll das erste Spiel auf neuem Rasen stattfinden

Eigentlich sollte schon Ende 2024 mit dem Bau, genauer dem Abbau des Rasenplatzes, begonnen werden. Tatsächlich los ging es mit den ersten Arbeiten dann erst am 2. Juni des vergangenen Jahres. Stand heute, sagt Alferi, sollen der Platz und das Drumherum im Juni fertig sein, nach rund einem Jahr Bauzeit. Die Einweihung soll dann im Rahmen des Sommerfests gefeiert werden. Das erste Spiel auf dem neuen Kunstrasen werden am Samstag, 25. Juli, die Stuttgarter Prominentenkicker gegen die TSV-Allstars bestreiten.

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Der Wunsch des Vereins, den neuen Kunstrasenplatz mit einer Flutlichtanlage auszustatten, ist allerdings unerfüllt geblieben. Der alte Rasenplatz liegt direkt an einem Naturschutzgebiet, erklärt Alferi, der beim TSV nicht nur Vorstandsmitglied sondern auch Trainer bei der Fußballjugend ist. „Das ist schon ein Wermutstropfen, der uns noch immer weh tut. Mit Flutlicht hätten wir im Herbst und Winter länger trainieren können.“ Das städtische Sportamt habe noch versucht, einen Kompromiss zu finden, etwa mit einer Abschaltung um 21 Uhr, aber auch der sei von der Naturschutzbehörde abgelehnt worden, erzählt Michael Alferi. Eine offizielle Stellungnahme habe der Verein bis heute nicht bekommen. „Aber vermutlich geht es um Fledermäuse und Insekten.“

Von Eva Herschmann