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Wie komme ich an eine Ausbildungsstelle?

Was wichtig ist: Information sammeln, Kontakte knüpfen, Fragen stellen.

Wie komme ich an eine Ausbildungsstelle?

Auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle sind Informationen aus dem Internet unersetzlich. Foto: tippapatt-stock.adobe.com

Veranstaltungen wie Treffpunkt Ausbildung in Marbach sind eine gute Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und erste Informationen einzuholen: Schülerinnen und Schüler erfahren hier hier, welche Betriebe ausbilden und welche Berufe man erlernen kann. Wer schon einen Schritt weiter ist und den künftigen Traumjob schon gefunden hat, kann konkrete Fragen zur Bewerbung stellen: Welche Unterlagen sind nötig, wer ist im Wunschunternehmen für Bewerbungen zuständig, bis wann sollte die Bewerbung abgeschickt werden. Darüber hinaus sind Portale wie https:// www.arbe itsagentur.de/bildung gute Informationsquellen (weitere Infos siehe im Kasten unten).

Unternehmen aus der Region

Viele Unternehmen setzen auch auf Social Media, um Nachwuchs zu gewinnen. Ein Blick auf die Webseiten ist daher sehr sinnvoll.

Viele Unternehmen setzen inzwischen auch auf Social Media, um Nachwuchs zu gewinnen. Ein Blick auf die Webseiten von Firmen empfiehlt sich ebenfalls, hier sind häufig offene Ausbildungsstellen ausgeschrieben. So mancher Job wird über persönliche Kontakte oder Empfehlungen vergeben.

Es lohnt sich also, auch im Bekanntenkreis nach offenen Ausbildungsplätzen oder Praktika zu fragen. Und falls es mit der Wunschstelle nicht sofort klappen sollte, gibt es Alternativen wie eine berufsvorbereitende Maßnahme oder ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ). Auch der Besuch einer weiterführenden Schule oder ein Praktikum kann die Wartezeit sinnvoll überbrücken. Hierzu beraten unter anderem Jobcenter und Arbeitsagentur.

Unternehmen aus der Region

Der Ausbildungsmarkt im Landkreis Ludwigsburg

Im vergangenen Jahr begannen 1.129 Bewerberinnen oder Bewerber mit Wohnort im Landkreis Ludwigsburg eine Ausbildung, rund 10 Prozent weniger als im Vorjahr. Das entspricht einem Anteil von rund 48 Prozent an allen Bewerbern. Knapp 350 Bewerberinnen und Bewerber haben sich für einen weiteren Schulbesuch, ein Praktikum oder ein Studium entschieden, fast 40 für eine Fördermaßnahme wie eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme oder eine Einstiegsqualifizierung.

Und 122 junge Menschen haben demnach direkt eine Arbeit aufgenommen und 66 entschieden sich für den Bundes- oder Jugendfreiwilligendienst. Das teilte die Bundesagentur für Arbeit in der Ausbildungsmarktbilanz für die Jahre 2024/2025 mit. Besonders beliebt sind Berufe in der Fahrzeugtechnik, Energie- und Elektrotechnik, Maler und Stuckateur, im Bereich Sanitär, Heizung und Klimatechnik, Informatik, Softwareentwicklung und Programmierung, Lager, Büro und Sekretariat sowie Arzt und Praxishilfe.

Von Andrea Veyhle

Wo es Hilfe und Infos im Netz gibt

www.arbeitsagentur.de
Auf der Website der Agentur für Arbeit (BA) finden sich Tipps und Tests rund um Berufsfelder, Ausbildungsordnungen, Alternativen und auch Möglichkeiten, in Berufe hineinzuschnuppern. Wie man eine anständige Bewerbung schreibt und den Start der Ausbildung inklusive möglicher finanzieller Unterstützung gut vorbereitet, wird erklärt. Wer das Ganze lieber auf dem Smartphone erledigt, kann die App AzubiWelt herunterladen.

www.planet-beruf.de
Das Medienangebot der Bundesagentur für Arbeit (BA) informiert rund um die Themen Berufswahl und Ausbildung mit Videos, Podcasts, Fotostorys, Checklisten und vielem mehr. Das Portal wird optimal am Smartphone dargestellt. Je nach Anliegen können Jugendliche direkt auf die passenden Inhalte zugreifen. Für Lehrkräfte und Eltern gibt es eigene Bereiche.

www.check-u.de
Die Adresse führt direkt zum Erkundungstool für Ausbildung und Studium..

www.arbeitsagentur.de/berufenet
Hier werden alle Berufe von A bis Z beschrieben. Die Suche nach einem Beruf kann über unterschiedliche Felder, zum Beispiel MINT-Berufe oder Tätigkeitsfelder, beginnen.

www.abi.de
Dieses Portal der BA richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Mittelund Oberstufe, der berufsbildenden Schulen und an Studienabbrecher. Die Informationen sind eng vernetzt mit weiteren Angeboten wie dem Erkundungstool Check-U.

www.ihk.de/stuttgart/fuer-azubis
Die Seite der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart mit Lehrstellenbörse und Infos rund um Ausbildung.

www.abi.de
#könnenlernen ist eine bundesweite Kampagne der IHK. Über Social Media sollen junge Menschen erreicht und für Ausbildung begeistert werden.

www.hwk-stuttgart.de
Seite der Handwerkskammer der Region Stuttgart mit Lehrstellenbörse und dem Videoportal azubi TV, das Einblicke in den Arbeitsalltag von Azubis gibt.