Was mache ich nach der Schule? Welchen Beruf soll ich wählen? Wie sieht es aus, wenn in meinem Traumjob einem nicht alle Türen offen stehen? Der Treffpunkt Ausbildung des Marbacher Stadtmarketingvereins am 7. Februar ist eine Möglichkeit für Jugendliche und Unternehmen aus der Region sich kennenzulernen - und im besten Fall entstehen Ausbildungsverhältnisse.
Schülerinnen und Schüler können hier nicht nur ihre Fragen loswerden: Sie dürfen sich ausprobieren und zeigen, was sie können. Davon profitieren sie selbst. Aber auch die ausstellenden Unternehmen sehen, was gut ankommt und wo Informationen vermittelt werden können. Der direkte Draht zu Unternehmen ist ein großes Plus eines Formats wie Treffpunkt Ausbildung. Jobsuchende können aber auch sich über bundesweite Portale wie azubi.de oder ausbildung.de zusätzlich informieren.
Und viele Unternehmen setzen inzwischen m auf Social Media, um Nachwuchs zu gewinnen. Ein Blick auf die Karriereseiten von Firmen lohnt sich ebenfalls. So manche Stellen werden auch über persönliche Kontakte oder Empfehlungen vergeben. Deshalb ist es sinnvoll, im Bekanntenkreis oder bei Praktika nach offenen Ausbildungsplätzen zu fragen.
Ganz wichtig: Anschreiben und Lebenslauf sollten fehlerfrei und individuell sein. Wer sich mit einem kreativen Motivationsschreiben abhebt, bleibt im Gedächtnis.
Wer eingeladen wird, hat die erste Hürde genommen. Jetzt zählt die Vorbereitung: Unternehmenswebsite durchlesen, typische Fragen üben und passende Kleidung wählen. Ein sicheres Auftreten und ehrliches Interesse hinterlassen einen guten Eindruck.
Und falls es mit der Wunschstelle nicht sofort klappt, gibt es Alternativen: Eine berufsvorbereitende Maßnahme oder ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) kann sinnvoll sein. Auch eine weiterführende Schule oder ein Praktikum hilft, die Wartezeit zu überbrücken.
Und auch das ist wichtig: Auf keinen Fall den Mut verlieren - und geduldig bleiben.