Gefühlt geschieht es immer am Abend oder am Wochenende: Man sperrt sich aus der Wohnung oder dem Haus aus. Bei winterlichen Minusgraden versagt die Heizung ihren Dienst. Oder am Sonntag sind plötzlich Rohre oder die Toilette verstopft. Alle Ereignisse haben eines gemeinsam: Sie sind nicht nur ärgerlich, sondern ihre schnelle Behandlung durch einen Experten kann richtig teuer werden. Das gilt für den Schlüsselnotdienst ebenso wie für den Heizungsservice. Die klassische Hausratversicherung kommt für solche Fälle nicht auf – als Ergänzung zur Hausratpolice kann deshalb ein sogenannter Wohnungsschutzbrief sinnvoll sein.
UNBÜROKRATISCHE UND SCHNELLE HILFE
Solche Schutzbriefe werden von vielen Versicherungsunternehmen unter verschiedenen Namen angeboten. Wer einen solchen Vertrag abschließt, erhält als Betroffene schnelle und unbürokratische Hilfe im Notfall.

Der Versicherer vermittelt Handwerker oder Dienstleister und übernimmt die Kosten bis zur jeweils vereinbarten Höhe. Der Haus- und Wohnungsschutzbrief kann für die selbstbewohnte Wohnung oder das selbstbewohnte Einfamilienhaus abgeschlossen werden. Versichert sind beispielsweise die Organisation eines Schlüsselnotdienstes, des Rohrreinigungsservice, des Sanitär-, Heizungs- und Elektro-Installateurservices.
Ein Einbruchdiebstahl ist über die Hausratversicherung abgedeckt. Die Opfer einer solchen Tat leiden aber oft weniger unter den materiellen Schäden als vielmehr unter den psychischen Folgen des Verlusts des Sicherheitsgefühls in den eigenen vier Wänden. Der Haus- und Wohnungsschutzbrief kümmert sich deshalb auch um die Organisation und die Kosten für die psychologische Erstbetreuung der Opfer eines Einbruchdiebstahls bis zu 1000 Euro.
Weitere Bausteine der Police sind die Haustierunterbringung, die Notfallbetreuung von Kindern sowie pflegebedürftigen Personen sowie die Datenrettung. djd