Was passiert gerade in unserer Stadt? Das wird im Juli in Kornwestheim genau unter die Lupe genommen. Dabei spielt die Zukunftswerkstatt immer wieder eine Rolle. Am Mittwoch, 16. Juli, 15.30 Uhr, lädt diese Einrichtung der Salamanderstadt zu einem Spaziergang ein: Dirk Maisenhölder, Leiter des Fachbereichs Tiefbau und Grünflächen, führt durch die Baustelle Große Pflugfelder Brücke. Zwischen Gleisen und Baumaschinen wird erklärt, warum dieses Projekt wichtig ist, welche Herausforderungen der Bau mit sich bringt und was sich für die Stadt dadurch verändern wird. Wer dabei sein will, muss sich anmelden unter catherine.schulz@kornwestheim.de oder Telefon 07154 202-8424. Der genaue Treffpunkt wird erst bei der Anmeldung genannt.
Ebenfalls am 16. Juli öffnet eine Ausstellung im Grundbuchzentralarchiv Kornwestheim ihre Türen, die bis zum 1. Oktober zu sehen sein wird. „Zwischen mittelalterlichem Stuck und moderner Geophysik“ ist der Titel einer Wanderausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege und der Regionalgruppe Baden-Württemberg des Arbeitskreises für Hausforschung entstanden ist. Sie zeigt, was Bauforschung bedeutet, wenn Stuckfenster, alte Dachziegel und Fachwerkhäuser plötzlich Geschichten erzählen, die bisher verborgen blieben. Oft ist es ein kleiner Befund in einer Mauerschicht oder eine verborgene Holzverbindung, die ein ganz neues Licht auf die Geschichte eines Hauses wirft. Manchmal kann ein solcher Fund sogar den Abriss eines Gebäudes verhindern und so einen Teil der Geschichte retten. Die Ausstellung bietet Einblicke, wie historische Bauwerke untersucht werden und warum dies auch für die Zukunft der Städte wichtig ist.
„Gemeinsam gegen Einsamkeit“
Am Freitag, 18. Juli, geht es um ein Thema, das oft im Stillen bleibt: Einsamkeit. Unter dem Titel „Gemeinsam gegen Einsamkeit: Einsamkeit verstehen, Gemeinschaft stärken, Zusammenwachsen“ lädt ebenfalls nochmals die Zukunftswerkstatt zu einem Nachmittag in die Begegnungsstätte Schafhof ein. Vortrag, Musik und eine biografische Gesprächsrunde sollen Raum schaffen für ein Thema, das viele betrifft und das doch selten laut besprochen wird. Hier geht es darum, Gemeinschaft erlebbar zu machen und gemeinsam zu verstehen, wie wichtig menschliche Nähe ist.
Einen Blick zurück in die Architekturgeschichte Kornwestheims wirft die Führung „Rathaus und Wasserturm Kornwestheim. Ein Bau des Architekten Paul Bonatz“ am Freitag, 25. Juli. Stadtarchivarin Natascha Richter und der Kunsthistoriker Dr. Dietrich Heißenbüttel begleiten Interessierte durch das Gebäude, das in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag feiert. Das Kornwestheimer Rathaus mit seinem Wasserturm ist mehr als ein Verwaltungsbau: Es erzählt von der Stadtentwicklung, von Architekturgeschichte und vom Selbstverständnis einer Stadt. Wer teilnehmen möchte, kann sich online beim Verein für Geschichte und Heimatpflege Kornwestheim bis zum 18. Juli anmelden, per Mail an vorstand@geschichtsverein-kornwestheim.de.
Am Sonntag, 27. Juli, spielt Musik die Hauptrolle, wenn die Pattonviller Gospelsingers in der Johanneskirche ab 19 Uhr ihr zehnjähriges Bestehen feiern. Mit englischen und afrikanischen Gospels, geistlichen Liedern und Popsongs wird ein Abend gestaltet, der die Seele berührt und die Vielfalt der Musik feiert. Chorleiter Arnd Pohlmann setzt auf einen guten Ensembleklang, begleitet von zwei professionellen Musikern. Der Eintritt ist frei.
Spaziergang zum Gleisbeet
Am Donnerstag, 31. Juli, zeigt Kornwestheim, dass auch Entspannung und Begegnung Teil des Stadtlebens sind. Beim Kornwestheimer Sommer - After Work können Besucherinnen und Besucher auf den städtischen Liegestühlen am Bahnhofsplatz entspannen und ein Kaltgetränk genießen. An der mobilen Bar gibt es Cocktails, Wein, Bier und Softgetränke, während eine Tombola für den guten Zweck stattfindet. Hier wird Stadtleben zum gemeinsamen Erleben, das Alltag und Feierabend miteinander verbindet.
Am selben Tag startet um 18 Uhr ein weiterer Spaziergang der Reihe „Kornwestheim spaziert!“. Treffpunkt ist am Eingang Bahnhof West, von dort aus geht es zum „Gleisbeet“, einem Urban-Gardening-Projekt, das Kornwestheim noch grüner und lebenswerter macht. Unterwegs gibt es einen kurzen Abriss zur Salamander-Geschichte, bevor das Urban Gardening Projekt und der Verein vorgestellt werden.
„Kornwestheim rockt“
Und dann ist da noch die Erfolgsreihe „Kornwestheim rockt“, die auch im Sommer 2025 fortgesetzt wird: Start ist am Dienstag, den 29. Juli, um 18 Uhr auf dem Marktplatz. Die Reihe geht bis in den August hinein und stellt Coverbands aus der Region Stuttgart vor, die den Sommer richtig zelebrieren werden. Die Band AC/DC muss man nicht vorstellen. Ihr Hits wie „Highway to Hell“, „TNT“, „Let There Be Rock“ oder „Back in Black“ haben die Rock- und Popwelt geprägt. Letztes Jahr waren die Australier auf dem Cannstatter Wasen. Bei „Kornwestheim rockt“ steht die Tributeband „The Jack“ in Sachen Leidenschaft und elektronischer Saitenklang ihrem Vorbild bestimmt in nichts nach. Sie spielen die Hits nicht nur nach, sie leben sie. Die Band setzt auf Authentizität und will den Sound von AC/DC mit Herz, Schweiß und Energie auf die Bühne bringen.
„The Jack“ sind nicht auf billige Imitationen aus, so heißt es in Veröffentlichungen über die Bandgeschichte, „sondern liefern eine ehrliche und handgemachte Show, die das Publikum garantiert unter Strom setzt. Kein Trick, keine Showeinlage - nur pure Rockenergie“.
Von der Redaktion