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Muny is duckaholic

Die Schreinerei & Holzbau Muny berichtet aus dem Arbeitsalltag der Mitarbeiter im Jahr 2021

Muny is duckaholic

Foto: Holzbau & Schreinerei Muny

Immer wieder kreuzen Enten den Weg der Schreinerei & Holzbau Muny. Diesen Sommer mussten wir ein Entenbaby aus der Regenrinne in unserer Hofeinfahrt retten. Es war durch die schmale Ritze hineingefallen und kam aus eigener Kraft nicht mehr heraus. Doch: Am Ende konnte die Mutter mit der vollzähligen Kinderschar weiterziehen.Einige Wochen später gab es erneut einen Notfall mit einer Ente: Eine Watschel-Ente aus Holz war nicht mehr verwendbar und wurde mit einem kapitalen Achsbruch in der Schreinerei abgegeben.

Zum Glück wissen unsere Schreiner aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung nicht nur, welches Holz sich am besten für Watschel-Enten-Achsen eignet, sondern auch, dass die ursprüngliche Achse zu schwach dimensioniert war. Mit einer verstärkten Achse aus heimischer Buche wird die Watschel-Ente noch lange für strahlende Kinderaugen sorgen.

Das Jahr 2021 ist sozusagen das Jahr der Ente – und gleichzeitig aus einem anderen Grund sehr bedeutend: Die Firma Muny wird 100 Jahre alt.

DIE VIERTE GENERATION

Im nächsten Jahr wird Holzbau & Schreinerei Muny in die vierte Generation übergehen: Zimmermeister und Restaurator Patrick Pressel, der schon seit einigen Jahren zusammen mit Eberhard Muny die Geschäfte führt, wird die Firma weiter in die Zukunft führen. Es wird sich aber nicht alles nur um Enten drehen.

Wir sind auf dem besten Weg zur Klimaneutralität. Mit unseren Holzabfällen betreiben wir eine Hackschnitzel-Heizung, die Halle, Büros und Wohnungen mit Wärme versorgt. Mit mehr als 1200 Quadratmetern Fotovoltaik- Fläche auf den Hallendächern decken wir den Energiebedarf durch eigenen Strom. Zwei E-Fahrzeuge wurden bereits angeschafft, weitere folgen.

REGIONALE ANBIETER UND MATERIALIEN

Eine neuartige Montageanlage ermöglicht es uns, im kommenden Jahr viele Arbeitsgänge von den Außenbaustellen in die geschützte Halle zu verlegen. Damit sparen wir nicht nur Wege, Energie und Zeit, wir können auch witterungsgeschützt und in ergonomisch optimaler Höhe arbeiten. Das ist gut für die allgemeine Gesundheit und schont vor allem unsere geplagten Rücken. Denn anders als die Enten haben wir kein wasserabweisendes Federkleid und auch die beste Funktionsbekleidung ist immer nur ein Kompromiss.

Zu unserem Klima-Konzept gehört auch, dass wir so weit wie möglich mit regionalen Anbietern, heimischen und nachhaltigen Rohstoffen und Materialien arbeiten.

Das hat zudem den Vorteil, dass wir bislang weitgehend von den Lieferproblemen und Preisexplosionen der globalen Beschaffungsmärkte verschont bleiben.

Dass wir konsequent auf Qualität, Qualifikation und Kompetenz setzen, hat uns in den letzten Jahren einen guten Ruf sowohl bei unseren privaten Kunden als auch bei unseren Auftraggebern von der öffentlichen Hand beschert. Auch als Arbeitgeber sind wir interessant und müssen uns nicht wie andere über mangelnde Bewerbungen beklagen.

PROJEKTE DES KOMMENDEN JAHRES

So durften wir den Pavillon Heilbronner Land bei der Landesgartenschau errichten, der anders als der badenwürttembergische Kollege in Dubai im Kostenrahmen blieb, aber dennoch sehr eindrucksvoll war. Für 2022 freuen wir uns unter anderem auf die Sanierung des historischen Münchinger Rathauses, dem unsachgemäße Arbeiten in der Vergangenheit gar nicht gutgetan haben.

Unsere Schreiner haben beim Umbau der Johanneskirche in Kornwestheim eine ebenso eindrucksvolle Visitenkarte hinterlassen wie im Kloster Maulbronn, dessen Türen nun die brandschutztechnischen Voraussetzungen erfüllen und sich dennoch ins mittelalterliche Ambiente einfügen. Im Hochdorfer Schloss dürfen sie umfangreiche und anspruchsvolle Schreinerarbeiten übernehmen.

30 Zimmerer, Schreiner und Auszubildende freuen sich auch im kommenden Jahr auf neue Herausforderungen, um ihre Kreativität und Kompetenz in die Umsetzung von Vorstellungen und Wünschen der Kunden einbringen zu können.

Übrigens: Die Aussage, Eberhard Muny sei schon in Rente, ist eine Ente. pm
   

GESCHICHTE

– 1921 hat Otto Muny senior die Firma in Ludwigsburg gegründet
– 1929 ist die Firma wenige Meter umgezogen – auf Kornwestheimer Gemarkung
– 1950 haben Otto Muny junior und sein Sohn Walter die Firma als GBR übernommen
– 1974 ist die Firma an den heutigen Standort umgezogen
– 1984 hat Eberhardt Muny die Geschäftsführung der neu gegründeten GmbH übernommen
– 2006 ist die Schreinerei eigenständig geworden

INFO

Holzbau & Schreinerei Muny
Enzstraße 37
70806 Kornwestheim
Telefon: 0 71 54 / 60 05
Mail: post@muny.de

Im Internet unter:
https://www.muny.de/
https://www.facebook.com/HolzbauundSchreinereiMuny
https://www.instagram.com/holzbauschreinereimuny/