
Hörgeräte: welche sind die richtigen für mich? Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte sind die am häufigsten verwendeten Bauform“, erläutert Felix Fischer - Akustikmeister und Inhaber von Optik & Hörgeräte Fischer in Filderstadt-Bernhausen. Sie bestehen aus einem kleinen Gehäuse, das hinter dem Ohr getragen wird, und einem Schallschlauch, der den Schall zu einem Ohrpassstück oder einer Ric Variante in den Gehörgang leitet.
„Diese Geräte bieten eine höhere Verstärkung und sind somit auch für Menschen mit starkem Hörverlust geeignet“, so Fischer.Ohren Sie sind robuster und weniger auffällig für Schäden durch Feuchtigkeit oder schmalz, da die empfindliche Elektronik im Gehäuse gut geschützt ist. „Aufgrund der Bauweise können größere Batterien/Akku verwendet werden, was in der Regel zu einer längeren Verwendungsdauer führt“.
Die Hörgeräte, die im Ohr getragen werden, sind meist maßgefertigt, um genau in das Ohr des Trägers zu passen. Und sie sind häufig etwas diskreter. Die Platzierung im Ohr ermöglicht eine natürliche Wahrnehmung von Klängen und eine bessere Nutzung der Ohrmuschel für die notwendige Klanglokalisierung. Aufgrund ihrer begrenzten Größe sind sie oft weniger leistungsstark und nicht für Menschen mit starkem Hörverlust geeignet.
Die Entscheidung zwischen beiden Varianten hängt vom Grad des Hörverlustes ab, von ästhetischen Vorlieben, Tragekomfort und Lebensstil. Auch das Budget spielt natürlich eine Rolle, da die Preise je nach Modell und Funktionsumfang variieren. „In jedem Fall ist eine individuelle Beratung durch einen Hörakustiker unerlässlich. Es gilt, die beste Lösung für die eigenen Bedürfnisse herauszufinden“, resultiert Fischer. Letztlich ist es das Ziel beider die Hörgerätetypen, Lebensqualität durch besseres Hören zu steigern. „Lassen Sie sich bei uns beraten. Wir werden gemeinsam mit Ihnen die beste Lösung finden“, so Fischer weiter.