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Lüften ist der beste Schimmelschutz

Auch hinter Schränken und in Raumecken stets für eine gute Durchlüftung sorgen.

Lüften ist der beste Schimmelschutz

Hinter Schrankwänden bildet sich schnell mal Feuchtigkeit. Lüftungsgeräte sorgen hier für Abhilfe. Foto: djd/Mould-EX

Zu hohe Feuchtigkeit und stehende Luft in den eigenen vier Wänden schon finden Schimmelsporen genau die Bedingungen vor, die sie für ihr Wachstum benötigen. Erst leicht feuchte, später dunkle Flecken an den Wänden sind deutliche Warnsignale.

Noch fataler ist es, wenn und Bewohner die Risiken für die eigene Gesundheit gar nicht entdecken. Das ist beispielsweise der Fall, wenn sich Schimmel im Verborgenen hinter Bücherregalen und Schrankwänden ausbreitet. Die wohl wirksamste Vorbeugung gegen das Risiko ist ein gründliches, regelmäßiges Lüften auch und gerade in Nischen und Raumecken. die Bewohnerinnen

Neuralgische Punkte im Haus gut durchlüften

Mehrmals täglich mit weit geöffneten Fenstern zu lüften, ist in jedem Fall empfehlenswert. Allerdings werden so längst nicht alle Bereiche im Haus erreicht. Auf der Rückseite der Bücherwand oder hinter den Kleiderschränken staut sich die Luft weiterhin.

Mobile Lüfter mit einer Zeitschaltuhr koppen

Dasselbe gilt für Raumnischen, Räume ohne Fenster oder auch im Treppenhaus. An diesen neuralgischen Punkten können mobile Lüfter für Abhilfe sorgen.

Sie werden einfach an eine angeübliche Steckdose schlossen und lassen sich für einen turnusgemäßen, automatischen Betrieb mit einer Zeitschaltuhr koppeln.

Kleine Varianten etwa eignen sich, um sie einfach hinter Schränken einzuklemmen. Bei größeren Möbelfronten lassen sich auch zwei Geräte in Reihe schalten und an eine Steckdose anschließen.

Mobil und flexibel einsetzbar

Für größere Raumecken oder unter Schrägen, in denen häufig die Luft steht, eignen sich Anti-Schimmel-Standlüfter. Sie arbeiten nach demselben Prinzip und sorgen durch die regelmäßige, leise Luftverwirbelung für gesunde Verhältnisse, ganz ohne Chemie.

Da die Geräte für gewöhnlich kompakt und leicht sind und lediglich eine Steckdose benötigen, stellen sie auch die passende Lösung für Mietwohnungen dar. Bei einem späteren Umzug kommen sie einfach mit. djd

Eines sollten Betroffene allerdings beachten: Wenn sich bereits Schimmel in der Wohnung ausgebreitet hat, ist es unverzichtbar, zunächst den Befall fachgerecht entfernen zu lassen, bevor man als zukünftige Vorbeugung die Lüftungsgeräte verwendet.