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Hortensien sagen Danke, Calla bringen Glück

Es klingt abgedroschen, und doch stimmt es: Blumen sagen oftmals mehr als 1 000 Worte. Denn eine Art Blumencode ordnet vielen Gewächsen eine Bedeutung zu.

Hortensien sagen Danke, Calla bringen Glück

Rosafarbene Rosen vermitteln Wertschätzung, aber auch Glück, Dankbarkeit und Tugend. Foto: Adobe Stock

Am Muttertag will man „Danke“ sagen. So weit, so gut – aber oft werden der Mutter rote Rosen geschenkt, die eigentlich als Symbol für die romantische Liebe stehen. Dabei gibt es eine ganze Reihe anderer Pflanzen mit Bedeutung, die noch besser zum Muttertag passen, der in diesem Jahr auf den 14. Mai fällt.

Denn es gibt eine Art Blumencode, entstanden in vergangenen Jahrhunderten mit dem Ziel, durch Blumen Botschaften und Gefühle zu übermitteln. Der Fachverband Deutscher Floristen erklärt, welche Blumen wofür stehen: Die Hortensie sagt Danke. Sie steht aber auch für Anmut und Schönheit. Ebenfalls Danke bedeuten eine weiße Kamelie und die Ringelblume.

Der Eisenhut sagt aus, dass der Schenkende stets für den Beschenkten da ist. Die Staude ist ein Geschenk fürs Gartenbeet. Die Calla steht für Reinheit, Sympathie und Schönheit. Sie soll auch ein Glücksbringer sein. Chrysanthemen stehen für Glück und Gesundheit.

Pfingstrosen sind ein Symbol für Liebe und Schutz

Auch Pfingstrosen wünschen Glück und Gesundheit, dazu sind sie noch ein Symbol für Liebe und Schutz. Die Gladiole symbolisiert Stärke, Sieg und Stolz.

Eher für Freundschaft steht die Alstroemerie, aber auch das kann zum Muttertag ja gut passen. Dabei hat jedes einzelne der sechs Blütenblätter noch eine extra Aussage innerhalb einer Freundschaft: Verständnis, Humor, Geduld, Mitgefühl, Tatkraft und Respekt. Der Salbei sagt: „Ich denk an dich“.

Die Akelei fordert den Beschenkten zu Mut auf. Während die rote Rose für die romantische Liebe steht, zeugt zum Beispiel die rosafarbene von Wertschätzung. Aber auch Glück, Dankbarkeit und Tugend vermittelt sie. Gelb steht bei Rosen für Verbundenheit und Orange ebenfalls für Wertschätzung.

Wie pflegt man Rosen im Topf richtig?

Rosen müssen übrigens nicht immer als Schnittblumen verschenkt werden. Es gibt beispielsweise auch Mini-Rosen im Topf, die man als Zimmerpflanzen verschenken kann – perfekt für den Muttertag. So hat die Beschenkte länger etwas von der Blumenpracht. Nach dem Muttertag sollten die Pflanzen bei milden Temperaturen aber besser auf Balkon, Terrasse oder in den Garten kommen. Denn die Pflanzen haben einen hohen Lichtbedarf, und die trockene Zimmerluft schwäche sie, erklären Experten der Bayerischen Gartenakademie.

Allerdings sollte der Standort draußen nicht zu windig und auch nicht zu warm sein. Denn unter diesen Bedingungen droht eher die Gefahr eines Befalls mit der Krankheit Echter Mehltau oder die Ansiedlung von Spinnmilben. Lange halten die Pflanzen, wenn ihr Wurzelballen nie ganz austrocknet und es alle 14 Tage eine Gabe Flüssigdünger gibt.

Ist die Topfrose verblüht, schneidet man die Triebe am besten auf rund fünf Zentimeter zurück. Außerdem kommt die Staude dann in einen größeren Topf. dpa