Die beiden Künstler, die sich die Stuttgarter Galerie Valentien für die Messe in Köln ausgesucht hat, sind Pablo Picasso und Jan Peter Tripp. Die Gemeinsamkeit, die beide Künstler vereint, sind Venus und Amor.

„Es ist beeindruckend zu beobachten, wie Picasso mit seiner Kunst alle Facetten des Menschen ins Visier nimmt. Und es ist nicht weniger beeindruckend, wie er in der Erforschung des Menschlichen auch auf die Kunst der alten Meister zurückgreift, wobei er Lucas Cranach besonders in den Fokus nimmt“, beschreibt die Galerie Valentien die Kunst von Picasso. Wie Picasso selbst, zeige auch Cranach ein starkes künstlerisches Interesse an Weiblichen. Es war vor allem die Aktmalerei Cranachs, die Picasso früh für sich entdeckte.
Ganz anders Jan Peter Tripp: „Er scheint als Künstler auf eine Stufe mit Cranach zu stehen. Wie ein Geselle in der Werkstatt Cranachs, malt er künstlerische Preziosen, wie sie damals als begehrte Kleinode ihren Weg in die Häuser der Patrizier und in die Kunstkammer der Fürstenhöfe fanden.“
„Tripp malt deutlich“ betitelte Kurt Weidemann einen Textbeitrag für Jan Peter Tripp. Mit dieser Formulierung zielt der Design-Professor auf den Realismus, der ein Markenzeichen des Malers Tripp geworden ist.
„Virtuos gemalte Porträts, in feiner Detailtreue konzipierte Stillleben, vom lebenden Modell hautnah abgelauschte Aktdarstellungen, alles präzis und nach der Natur geschaffen, das ist die Kunst von Jan Peter Tripp“, fasst die Galerie Valentien zusammen und ergänzt: „Schwerlich wird er darin von anderen übertroffen.
Faszinierend seien auch seine Paraphrasen nach alten Meistern.
KONTAKT
„Klassische Moderne“
7. bis 10. November bei der
„Art Cologne“, Halle 11.1
Stand C 329
Galerie Valentien
70184 Stuttgart
Schönleinstr. 7
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