In der Kunst spielen StrukIturen und Oberflächen eine wichtige Rolle. Sie beeinflussen die Wahrnehmung, Ästhetik und Bedeutung von Kunstwerken. Deswegen hat der Galerie-Inhaber Thomas Niecke fünf passende Künstlerinnen und Künstler für die aktuelle Ausstellung im Kunsthaus und der Galerie Keim ausgewählt.
„Strukturen beziehen sich auf die Anordnung von Elementen in einem Kunstwerk. Sie können sowohl physisch als auch konzeptionell sein“, erklärt Thomas Niecke. Volker W. Hamanns Arbeiten erzeugen durch ihr Material (Plexiglas) und der rückseitigen Bearbeitung mit einer Kettensäge eine mehrdimensionale Stimmung, die besonders über die Farbwirkung hervorgehoben wird.
Die Oberfläche eines Kunstwerks kann glatt, rau, strukturiert oder tief sein.„Sie beeinflusst die visuelle und taktile Erfahrung des Betrachters“, weiß der Inhaber. Künstlerin Ulrike Holzapfel hat sich auf die Reise spiritueller Malerei und Zeichnung begeben, inspiriert durch zahlreiche Aufenthalte in Japan und Griechenland. Sie bevorzugt eine abstrakte Bild-Sprache in Öl auf Papier oder Acryl auf Leinwand.
Skulpturen oder die „gebauten Bilder“ bei Gisela GluIcker können aus unterschiedlichen Materialien bestehen, wie zum Beispiel Beton, Holz, : Altholz, Overlay oder MDF. „Jedes Material hat eine einzigartige Oberfläche und gibt dem Kunstwerk seinen imaginären Duktus“, betont Niecke. Andreas Adler schafft mit seinen Bildern über Pigmente ganz besonderes strukturierte Oberflächen mit magischen Farbeffekten.
„Elisabeth Bereznicki zeigt durch ihre Malweise, Öl auf Alubond' einen dynamischen Prozess und eine Plastizität, einen Kosmos, der das Auge in einen Sog ins Irreale und Träumerische führt“, erklärt der Galerist und ergänzt: „Farbe wird zur Form, Form wird zur Farbe.“ So könne man ihre originäre Malweise am besten umschreiben.
red
KONTAKT
Kunsthaus & Galerie Keim
Marktstraße 31a, 70372 Stuttgart-Bad Cannstatt
0711/56 8498
www.galerie-keim.de
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9.30 bis 18 Uhr, Mi 9.30 bis 13 Uhr, Sa 9.30 bis 14 Uhr, oder nach Vereinbarung