
Es könnte so schön sein: Die Kinder spielen am Strand, man selbst liest ein Buch und blinzelt immer mal in die Sonne. So kann der Familienurlaub aussehen. Doch die Realität bringt oft Stress. Doch eigentlich ist es leicht, einen Familienurlaub ohne Streit über die Bühne zu bringen.
→ Kinder in die Urlaubsplanung einbeziehen
Wohin geht es? Mit dieser Frage startet jede Planung - und mit der Antwort stellt man die ersten Weichen hin zu einem entspannteren Urlaub. Und zwar am besten nicht nur in elterlicher Zweisamkeit: Die Kinderwünsche und Bedürfnisse sollten hier einbezogen werden, rät Erziehungsberaterin und Buchautorin Maren Tromm. „Umso älter die Kinder, umso mehr Mitbestimmung“, sagt sie. „Das tut dem Familiensystem und dem Urlaubsfrieden auf jeden Fall gut.“
Ab dem Grundschulalter sollten die Kinder gefragt und angehört werden, empfiehlt die Expertin aus der Schweiz. „So lernen sie auch, dass ihre Meinung ernst genommen wird und Bedeutung hat - das ist auch ein Erziehungsziel.“
Wenn die Antwort der Kids dann lautet, dass sie drei Wochen in einen Freizeitpark wollen, werden Eltern das natürlich nicht erfüllen können. Aber sie könnten vielleicht einen oder zwei Tage in einem Freizeitpark als Teil der Reise in Erwägung ziehen.
→ Die Bedürfnisse aller berücksichtigen
„Es ist wichtig, die Wünsche und Gefühle von Kindern und Jugendlichen ernst zunehmen, und wenn möglich zu berücksichtigen“, sagt Katrin Kursch. Sie arbeitet im Jugendpsychologischen Institut im Essener Stadtteil Steele - einer Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern.
Vor Ort könnte eine Möglichkeit darin bestehen, abwechselnd über Aktivitäten zu entscheiden, so Kursch. Frustmomente gibt es vermutlich trotzdem, wenn beispielsweise Papa den Wandertag ausruft. Oft sei es dann aber auch gut möglich, Neugierde zu wecken und Angebote zu machen. Etwa mit der Aussicht auf ein Tiergehege oder einen Abenteuerspielplatz entlang des Wanderwegs. Und den Älteren könnten Eltern beispielsweise erlauben, einen Podcast während der Tour zu hören.
→ Auch mal getrennte Aktivitäten zulassen
Das ist eine weitere Möglichkeit, um Konflikte gar nicht erst entstehen zu lassen. Natürlich besteht bei den meisten der Wunsch nach viel gemeinsamer Familienzeit im Urlaub. Doch von dem Ideal darf und sollte man ruhig auch mal abrücken.
„Freiräume einzuplanen, das ist superwichtig“, sagt Maren Tromm. Gerade Eltern haben im Urlaub häufig auch das Bedürfnis, Zeit allein zu verbringen und mal nicht in ihren Rollen als Lebenspartner und Vater oder Mutter zu sein Viele wünschen sich einfach mal Me-Time“, so die Expertin. Warum geht der eine also nicht mit den Kindern an den Strand, während der andere sich im Hotel ausruht oder ein bisschen Bummeln geht?
Und auch die Kinder haben manchmal den Wunsch nach Rückzug - gerade Jugendliche. Katrin Kursch empfiehlt deshalb, Verständnis für altersentsprechende Wünsche zu zeigen. Und beispielsweise zu erlauben, dass das Kind mal im Smartphone abtaucht: aber in einem vereinbarten Ausmaß.
→ Kinderbetreuung nutzen, wenn das Kind sich wohlfühlt
Kita für die Kleinen, Kidsclub für die Größeren: Hotels und Ferienparks bieten teilweise eine Ganztages-Kinderbetreuung an. Bestenfalls gewinnen die Eltern dadurch rare persönliche Paar-Zeit, während die Kinder Spaß haben, neue Freunde finden und neue Erfahrungen machen. Aber: Das sollte ohne Zwang passieren. „Ein Kind in einer fremden Umgebung zu zwingen, sich in fremde Hände zu begeben - womöglich mit Sprachbarrieren -, davon rate ich klar ab“, sagt Maren Tromm. Ihr Rat: Als Familie sollte man frühzeitig klären: Wie viel gemeinsame Zeit wünschen wir uns im Urlaub? Wer wünscht sich wann Zeit für sich? Und wie schaffen wir „Inseln“ - auch als Paar?
→ Einen Familien-Code für Stressmomente vereinbaren
Stressige Momente gehören dazu. Damit sie nicht eskalieren, kann ein vorher festgelegtes Codewort helfen. Wird dieses Wort ausgesprochen, dient es als Signal, innezuhalten und die Situation bewusst wahrzunehmen. Besonders wirkungsvoll sei ein Codewort, das positive Gefühle auslöst. Ein Wort wie Erdbeerkuchen könne Freude machen und Leichtigkeit bringen.
→ Nichtstun-Zonen einrichten
Es beruhigt total, wenn man weiß: Es gibt einen Ort, an dem sich jeder zurückziehen darf. Gerade im Urlaub mit der Familie, wo man meist auf engem Raum 24 Stunden zusammen ist, sind solche Zonen Gold wert. Von der Redaktion
Gartenlust und Blumenduft
Der Frühling ist da und die GardenLife naht. Alle Gartenfreunde in der Region können sich in diesem Jahr auf die 23. Auflage des grünen Festivals in der Reutlinger Pomologie freuen. Vom 14. bis 17. Mai 2026 bringen rund 150 ausgewählte Aussteller im herrlichen Ambiente der historischen Parkanlage das blühende Leben in die Pomologie nach Reutlingen. Hier kann man viel Schönes und Neues für den Garten entdecken: Qualitätspflanzen aller Art, Pflanzenraritäten, Sämereien, dazu Werkzeuge und Accessoires rund um den Garten.
Ob Dachgarten oder Streuobstwiese, Balkonkasten oder Kräuterbeet: Gärtnern liegt nach wie vor im Trend, und das in allen Altersgruppen. Denn der eigene Garten kann die Seele und den Körper nähren. Er fordert Kraft und lässt dabei Kraft tanken. Nicht nur Kraft, sondern auch jede Menge grüne Ideen kann man beim Vortragsprogramm mit Referenten aus der Gartenszene tanken. Hier kommen alle Pflanzenfreunde auf ihre Kosten. Und auch die kleinen Gäste können bei einem bunten Kinderprogramm auf der Picknickwiese ihren grünen Daumen entdecken.
Der Pflanzentag am Freitag lockt mit vielfältigen Aktionen unserer „grünen“ Aussteller! Auf alle Pflanzenliebhaber und leidenschaftliche Gärtner wartet am 15. Mai ein ganz besonderes Programm mit Vorträgen, Beratungen und Geheimtipps sowohl im Vortragszelt als auch an den Ständen vieler Gärtner. Geplant ist zudem eine Pflanzenbörse, bei der überschüssige Setzlinge, Stauden, Ableger, Saatgut von Zier- und Nutzpflanzen oder Gehölze untereinander verschenkt, getauscht oder gegen kleines Geld von privat an privat verkauft werden können.
Natürlich darf auch in diesem Jahr die Gaumenfreude nicht zu kurz kommen. Allerlei hochwertige Produkte aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb gibt es. Für jeden Geschmack ist in den Food-Courts etwas zu finden, um kulinarisch gut versorgt zu sein.
Wenn man das Ambiente genießen, viele Informationen, Anregungen und Eindrücke über Neues und Altbewährtes rund um das Thema Garten mitnehmen oder einen schönen Tag auf der GardenLife verschenken will, kann man noch den Kartenvorverkauf nutzen.
Und mit dem Kombiticket können Besucherinnen und Besucher innerhalb des Naldo-Tarifs (etwa 100-km-Umkreis) alle Naldo-Verkehrsmittel für Hin- und Rückfahrt nutzen. www.gardenlife.de