Ende der Woche klettern die Temperaturen auf fast 40 Grad. Und damit stellt sich die Frage: Wie sorge ich ohne großen Aufwand für angenehme Temperaturen zu Hause? Diese Tipps können helfen:
1. Hitze aussperren
Laut Informationsprogramm Zukunft Altbau kommt rund die Hälfte der gesamten Hitze, der sogenannte Wärmeeintrag, über Fensterflächen ins Gebäude. Kein Wunder, dass das Verschatten der Fenster von außen „einer der wichtigsten Schritte“ ist, um das Aufheizen des Hauses zu verhindern. Möglich ist das mit Außenjalousien, Rollläden, Markisen oder Klappläden. Am besten schließt man sie schon am frühen Morgen – bevor Sonnenstrahlen aufs Fenster treffen. Die Verbraucherzentralen raten Rollläden so zu schließen, dass Licht- und Lüftungsschlitze geöffnet bleiben. Sie haben weder Rollläden noch Klappläden oder anderen Sonnenschutz am Haus? Dann können Sie es mit innen liegenden Alternativen probieren: einfache Möglichkeiten dafür sind Rollos, Plissees, Lamellen und Faltstores. Sie lassen sich leicht montieren.
Ein Tipp: auf Systeme mit weißen oder reflektierenden Oberflächen mit geringer Transparenz setzen. Denn je höher die Reflexion ist, desto besser ist demnach der Schutz gegen Überhitzung.
2. Nachts lüften
Am besten lüften Sie an heißen Tagen dann besonders gründlich, wenn die Temperaturen draußen niedriger sind als drinnen, abends oder am frühen Morgen. Ideal bei hohen Temperaturen im Sommer ist die Nachtlüftung - und zwar mit weit offenem Fenster. Dann kann die gespeicherte Wärme aus dem Haus entweichen. Öffnet man Fenster auf verschiedenen Etagen, kann man den Kamineffekt zur Lüftung nutzen. Laut Zukunft Altbau ist auch Querlüften eine gute Idee: Dabei öffnet man gegenüberliegende Fenster gleichzeitig.
3. Geräte ausschalten
Sie haben einen zweiten Kühlschrank, der eigentlich nur Getränke kalt halten soll, oder Ihr Fernseher ist im Dauerstandby-Modus? Dann heißt es jetzt: richtig Ausschalten!
Nicht nur die Sonne heizt Ihre Wohnung auf. Auch elektrische Geräte produzieren im Dauerbetrieb Wärme.
Ziehen Sie also den Stecker, falls Sie Geräte wie Computer, Fernseher, Kühlschrank, Gefriertruhe oder Lampen gerade oder für längere Zeit nicht nutzen - statt sie nur in den Standby-Modus zu schicken.
Die Verbraucherzentralen empfehlen außerdem die Heizung im Sommer komplett abzustellen, wenn das möglich ist, oder sie zumindest auf Sommerbetrieb umzuschalten. „Auch Heizungsrohre können gemein sein“, so die Verbraucherschützer.
Von der Redaktion