Patienten in Deutschland setzen immer häufiger auf Naturheilmethoden. Heilpraktiker, Ärzte und Osteopathen können hier mittlerweile eine Vielzahl anerkannter Verfahren einsetzen, welche die Schulmedizin ergänzen. Der Haken für gesetzlich Versicherte: Die Kosten alternativmedizinischer Leistungen werden von den Krankenkassen nur sehr begrenzt oder überhaupt nicht übernommen, den Großteil müssen die Patienten selbst tragen.Mit einer privaten Ergänzungsversicherung können gesetzlich Versicherte die Kosten alternativer Behandlungsmethoden reduzieren. Der Leistungsumfang hängt von Anbieter und Tarif ab. Meist übernimmt eine Heilpraktiker-Zusatzversicherung einen Teil der Kosten für Naturheilverfahren, die im sogenannten Hufelandverzeichnis oder im Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH) enthalten sind.
Die Zusatzversicherung der Nürnberger Versicherung zum Beispiel trägt 80 Prozent der Kosten von Naturheilbehandlungen bis zu einem Gesamtbetrag von 300 Euro pro Kalenderjahr. Weiterhin gibt es Leistungen für Vorsorgeuntersuchungen, Schutzimpfungen sowie für ambulante und stationäre gesetzliche Zuzahlungen. Unmittelbar ab Versicherungsbeginn kann man die versicherten Leistungen in Anspruch nehmen. Die Zusatzversicherung erstattet auch Kosten für Arznei-, Verband- und Heilmittel sowie Laboruntersuchungen. djd
Ist schön – schmeckt!
Viele Blüten sind nicht nur etwas zum Anschauen, sondern auch essbar.
Sowohl klassische Beetpflanzen als auch Gewürz- oder Gemüsepflanzen und sogar scheinbares Unkraut trumpfen mit farbenfrohen Blüten auf. Viele von ihnen sind essbar. Die Kapuzinerkresse etwa ist eine beliebte Garten- und Balkonpflanze. Die leuchtend gelb-orangen Blüten haben einen würzig-scharfen Geschmack und passen in den Salat oder auch aufs Brot. Die lila Lavendelblüten geben mit ihrem intensiven Aroma herzhaften Fleischgerichten und auch süßen Nachspeisen die richtige Würze. Ein echter Hingucker zum Beispiel in Salaten sind die cremegelben bis karminroten Blüten der Ringelblume. Gleiches gilt für die Blütenblätter der Sonnenblume. Die violetten Blüten des Schnittlauchs ähneln den jungen Schnittlauchstängeln im Geschmack, sind aber milder. Salbeiblüten schmecken nicht so intensiv wie die Blätter der Pflanze, sondern leicht süß. dpa