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Schritt für Schritt zum Mini-Garten

Mit Kindern ein kleines, grünes Paradies planen: Bereits mit einer einfachen Holzkiste kann losgelegt werden

Schritt für Schritt zum Mini-Garten

Kinder dürfen mit anpacken. Foto: pa/dpa-tmn

In wenigen Schritten können Kinder ihr eigenes kleines Gartenparadies anlegen. Das Gute dabei: Dafür ist nicht viel Platz nötig, denn ein Mini-Garten passt bereits in eine einfache Holzkiste. Neben dem Spaß am Gestalten lernen Kinder dabei viel über Pflanzen und übernehmen Verantwortung. Gleichzeitig bietet das Projekt eine sinnvolle Beschäftigung im Alltag.

Am Anfang steht die Planung. Kinder können ihren Garten zunächst auf Papier entwerfen. Dabei lassen sich grundlegende Gestaltungstechniken wie die Vogelperspektive oder das Arbeiten mit Maßstäben kennenlernen und anwenden. Diese Vorbereitung hilft, eine klare Vorstellung vom späteren Mini-Garten zu entwickeln. Für die Umsetzung eignet sich eine etwa DIN-A3-große Obstkiste aus Holz. Diese wird mit einem Gärtner-Vlies ausgelegt, das auf einer Seite gummiert ist und verhindert, dass Wasser austritt.

Wenn der Mini-Garten im Innenraum, zum Beispiel auf der Fensterbank stehen soll, empfiehlt sich zusätzlich eine schützende Folie unter der Kiste. Anschließend wird die Kiste mit Erde befüllt, idealerweise mindestens fünf Zentimeter hoch.

Langsam wachsende Kräuter

Bei der Auswahl der Pflanzen sind vor allem langsam wachsende Kräuter geeignet. Dazu zählen beispielsweise Thymian, Schnittlauch, Petersilie, Basilikum und Rosmarin. Ergänzend können auch Blumen wie Männertreu oder Gewürztagetes gepflanzt werden. Letztere haben den Vorteil, dass ihre Blüten essbar sind. Ein hilfreicher Schritt ist das Vorziehen der Pflanzen im Frühjahr an einer hellen Fensterbank. Dadurch können Kinder beobachten, wie aus Samen kräftige Pflanzen entstehen. Gleichzeitig lernen sie, gesunde Pflanzen auszuwählen und weiterzuverwenden.

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Mit Sand oder Kieseln dekorieren

Beim Einpflanzen können die Kinder kreativ werden und ihrem Garten eine eigene Gestaltung geben. Pflanzen lassen sich dabei symbolisch einsetzen, etwa indem Rosmarin als kleiner Baum dient oder Schnittlauch und Thymian als Hecke angeordnet werden. Zusätzlich kann der Mini-Garten mit Sand, Kieseln, Schiefer oder kleinen Steinen dekoriert werden. Auch kleine Bauwerke wie Wege, Bänke oder angedeutete Teiche und Gewächshäuser lassen sich integrieren.

Für die Pflege ist ein heller Standort entscheidend, entweder auf der Fensterbank oder draußen an einem sonnigen Platz wie einer Terrasse. Die Bewässerung richtet sich nach Wetter und Temperatur. Kinder können mit den Fingern prüfen, ob die Erde noch feucht ist, und so ein Gefühl für den richtigen Zeitpunkt zum Gießen entwickeln.

Der Mini-Garten ist in der Regel auf eine Saison ausgelegt und hält von Frühling bis Herbst. Mit etwas Glück können die Pflanzen danach in größere Töpfe oder in einen Garten umgesetzt werden.
red