Anzeige

Stuttgart lokal

Platz zum Spielen, Lernen & Wachsen: Neue KiGa-Gruppen im Murrer Kindergarten Lindenweg

Im Neubau des Kindergartens Lindenweg kommen zwei zusätzliche Gruppen unter.

Platz zum Spielen, Lernen & Wachsen: Neue KiGa-Gruppen im Murrer Kindergarten Lindenweg

Helle Räume, natürliche Materialien, viel Platz für Kreativität - in den neuen Zimmern und Fluren des Kindergartens wird bald jede Menge los sein. Fotos: Werner Kuhnle

Ursprünglich in den 70er Jahren gebaut, wurde der Kindergarten im Lindenweg in den 90er Jahren erweitert - doch das reicht nicht aus: ,,Murr wächst, wir brauchen mehr Plätze in den Kindergärten", sagt der Murrer Bürgermeister Torsten Bartzsch. Mit dem Neubau östlich des bereits bestehenden Gebäudes sind zwei zusätzliche Gruppen für jeweils 25 Kinder möglich, das Angebot richtet sich an Drei- bis Sechsjährige. 

Die Betreuungszeiten sind entweder von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr oder von 7 bis 14 Uhr.

Eine der neuen Gruppen ist bereits aktiv - seit Beginn des neuen Kindergartenjahres, Ende des Sommers 2022, noch übergangsweise in Ausweichräumen der Schule. Mit Fertigstellung des Kindergarten-Neubaus werden die Kinder und ihre Betreuer nun voraussichtlich Mitte Dezember in das neue Gebäude umziehen.

Verzögerungen beim Bau

Geplant war, dass die neue Gruppe bereits in den neuen Räumlichkeiten startet, beim Bau kam es allerdings zu kleinen Verzögerungen. ,,Trotz der derzeit ausgesprochen schwierigen Rahmenbedingungen hat alles ganz gut geklappt", zeigt sich Torsten Bartzsch zufrieden. ,,Natürlich gab es Verzögerungen aufgrund von Liefer- und Personalengpässen beim Bau - verglichen mit anderen Projekten sind wir aber mit einem blauen Auge davongekommen." Für den Neubau wurde der Bebauungsplan im Lindenweg geändert, das Baufenster musste erweitert werden - gleichzeitig wurde die Fläche des bereits bestehenden Außenspielgeländes so weit als möglich erhalten. 

,,Unser Dank gilt dabei allen Planern und dem Architekturbüro D'Inka Scheible Hoffmann Lewald sowie Bauleiter Christoph Beyerle und natürlich allen beteiligten Firmen", sagt Torsten Bartzsch. „Die Zusammenarbeit und Abstimmung war sehr gut - trotz aller Widrigkeiten." Die Baukosten liegen mit 3,5 Millionen Euro gut eine Million über dem geplanten Betrag. Gefördert wurde die Erweiterung mit einem Zuschuss vom Bund in Höhe von rund 272 000 Euro. Andrea Veyhle