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Wohlfahrtswerk Stuttgart und Heilbronn: Freiwilligendienste FSJ und BFD

Wer gerne etwas Neues kennenlernen, praktische Erfahrungen sammeln, sich orientieren und etwas Sinnvolles tun möchte, für den ist ein Freiwilligendienst genau das Richtige.

Wohlfahrtswerk Stuttgart und Heilbronn: Freiwilligendienste FSJ und BFD

Einfach mal ausprobieren: Das ist bei der bam möglich. Foto: Veranstalter

Im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und Bundesfreiwilligendienst (BFD) engagieren sich die Jugendlichen in einer sozialen oder gemeinwohlorientierten Einsatzstelle und übernehmen wichtige und verantwortungsvolle Aufgaben. So erleben sie eine abwechslungsreiche Zeit und lernen viel für sich selbst dazu. Mit anderen Freiwilligen nehmen sie an spannenden Seminaren teil, bei denen ihre Wünsche und Interessen einfließen. Sie entdecken ihre Stärken und können sich beruflich orientieren. 

Unterschied zwischen FSJ und BFD

Für junge Menschen bis 26 Jahre unterscheiden sich FSJ und BFD kaum voneinander. Beide Freiwilligendienste werden als praktischer Teil der Fachhochschulreife, als Vorpraktikum oder an Hochschulen gleichermaßen anerkannt. Beim BFD gibt es keine Altersbeschränkung; es können auch über 27-Jährige daran teilnehmen (BFD 27+). 

Voraussetzungen für ein FSJ oder BFD

Die Jugendlichen müssen mindestens das neunte Schuljahr beendet und Lust haben, sich sozial zu engagieren. Schulnoten spielen dabei keine Rolle. 

Einsatzbereiche beim Wohlfahrtswerk

Mit jährlich rund 1500 Freiwilligen in FSJ und BFD ist das Wohlfahrtswerk einer der großen Träger von Freiwilligendiensten in Baden-Württemberg. Es bietet Jugendlichen eine Auswahl an 700 Einrichtungen in den Bereichen:

– Kinder und Jugendliche
– Bildung und Kultur
– Pflege und Gesundheit
– Senioren
– Menschen mit Behinderungen
– Menschen mit psychischen Erkrankungen 

Die Büros des Wohlfahrtswerks in Stuttgart und Heilbronn sind mit vielen Einrichtungen und Institutionen in der gesamten Region vernetzt. Eine Übersicht über alle Stellen gibt es auf der Website www.wohlfahrtswerk.de/fsj-bfd. Hier können sich Interessierte über die Umkreissuche alle Stellen in ihrer Nähe anzeigen lassen oder auch Stellen an anderen Orten in Baden-Württemberg suchen. 

Gute Begleitung, spannende Seminare

In den Einsatzstellen sorgt das ausgebildete Fachpersonal dafür, dass die Freiwilligen eine gute Anleitung und Begleitung erfahren und ein wichtiges Mitglied im Team sind. Zum FSJ und BFD gehören 25 Bildungstage in Form von vier Seminarwochen und mehreren Einzeltagen. Das Programm der Seminartage kann von den Jugendlichen mitbestimmt und gestaltet werden. Das Spektrum umfasst den persönlichen Erfahrungsaustausch, Fachthemen, Angebote zur Berufsorientierung und Lebensplanung sowie kreative, sportliche und erlebnispädagogische Projekte. Geleitet und durchgeführt werden die Seminartage von den pädagogischen Mitarbeitern des Wohlfahrtswerks, die die Jugendlichen auch in ihrer Einsatzstelle besuchen und immer ein offenes Ohr für ihre Fragen und Wünsche haben. 

Leistungen und Vorteile

Für ihr Engagement erhalten die Jugendlichen beim Wohlfahrtswerk 350 Euro Taschengeld, bis zu 100 Euro Verpflegungsgeld; die Fahrtkosten werden erstattet, und sie sind rundum sozialversichert. Die Eltern erhalten weiterhin Kindergeld für die Jugendlichen. Außerdem verbessern sie ihre Chancen auf einen Ausbildungs- oder Studienplatz. Nicht nur im sozialen Bereich gilt ein FSJ oder BFD als Pluspunkt im Lebenslauf!

Beginn, Dauer und Bewerbung

Los geht’s am 1. September. Wenn noch Plätze frei sind, ist auch ein späterer Einstieg möglich. Meist dauern FSJ und BFD zwölf Monate. Das Minimum beträgt sechs Monate, das Maximum 18 Monate. Es gibt beim Wohlfahrtswerk keine Bewerbungsfrist – aber je früher, desto mehr Auswahl gibt es. Am besten bewerben sich Interessierte ab Januar über die Website. Bei einem Informations- und Bewerbungsgespräch sucht das Wohlfahrtswerk dann gemeinsam mit den Jugendlichen nach einer passenden Einsatzstelle. pm

Internet: www.wohlfahrtswerk.de/fsj-bfd