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Gut geplant ist halb gewonnen

Das sollten Hausbesitzer über Photovoltaik wissen - Planung frühzeitig vor der Installation angehen

Gut geplant ist halb gewonnen

Immer öfter zu sehen: PV-Anlage auf dem Dach Foto: dpa-tmn/Ludwig

Immer mehr Menschen möchten die Vorteile der Sonnenenergie nutzen und eine Photovoltaik-Anlage installieren. Allerdings zeigen sich immer wieder Schwierigkeiten bei der Nutzung einer Solaranlage. Störungen im Betrieb, eine zu geringe Effizienz und Unstimmigkeiten bei Gewährleistungsfragen können für Probleme sorgen.

Das dämpft den Enthusiasmus von Eigentümern einer PV-Anlage und kann mit finanziellen Verlusten einhergehen. Mit der richtigen Planung, einer kompetenten Beratung und einem professionellen Installateur können Hausbesitzer gewiss sein, dass der Betrieb reibungslos erfolgt. Der Standort der Solaranlage ist entscheidend für deren Leistung. Sie sollte die Sonneneinstrahlung möglichst ungetrübt einfangen und nicht von Schatten bedeckt werden, die etwa durch angrenzende Gebäude, Bäume oder andere Dinge entstehen.

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Wird die Anlage falsch ausgerichtet oder ungünstig geneigt und erhält dadurch zu wenig Sonnenlicht, beeinträchtigt dies die Effizienz ebenfalls negativ. Erfolgt eine unsachgemäße Installation oder wird die Solaranlage nicht regelmäßig gewartet, sind Leistungseinbußen programmiert.

Auch die Qualität der Anlage ist wichtig. Minderwertige Produkte beeinträchtigen die Leistung bei der Energiegewinnung. Beim Kauf der PV-Anlage sollte nicht am falschen Ende gespart werden. Enthält die Anlage keinen Solarstromspeicher, kann gewonnene Energie nicht für die spätere Nutzung gespeichert werden. Dadurch fehlt in Zeiten, in denen die Sonneneinstrahlung geringer ist, Energie. Die Installation von Photovoltaikmodulen wird häufig staatlich gefördert. Werden Fördermöglichkeiten nicht genutzt, ist dies ein unnötiger finanzieller Verlust. In der nächsten Planungsphase sollte eine Beurteilung des Gebäudes durchgeführt werden. Erfahrene und versierte Unternehmen begutachten die Immobilie und prüfen, ob die Tragfähigkeit des Daches für die Anlage ausreichend ist, das Gebäude stabil genug ist und keine Schäden durch die Installation verursacht werden. Untersucht werden zudem die vorhandenen Baumaterialien wie Schindeln oder Dachziegel, deren Qualität entscheidend ist.

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Auch die Prüfung möglicher Förderangebote ist wichtig. Die Antragstellung sollte frühzeitig eingeleitet werden, für den Antrag müssen ausführliche und aussagekräftige Unterlagen vorliegen. Die Leistungsfähigkeit der Anlage wird in Kilowatt peak gemessen, kurz kWp. Anzahl und Anordnung der Module sollten so erfolgen, dass die Anlage ideal zur Sonne ausgerichtet ist.                               dpa/tmn