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Stuttgart lokal

Ein sonniges Plätzchen

Tipps für das Anpflanzen von Erdbeeren auf dem Balkon und im Beet.

Ein sonniges Plätzchen

Frische Beeren vom eigenen Balkon. Foto: dpa-tmn/Jan Woitas

Leuchtend rote Erdbeeren, die sehr süß schmecken, erinnern manche Menschen an ihre Kindertage. Wer die Früchte so genießen will, kann sie selber anpflanzen. Tipps, was es dabei zu beachten gibt.

Wer einen Balkon oder Garten hat, kann Erdbeeren selber anbauen – und dann reife, aromatische Früchte wie früher pflücken, kurz waschen und sich direkt in den Mund stecken. Doch bei den Erdbeeren hat in vielerlei Hinsicht ein starker Wandel stattgefunden. „Die Erdbeersaison hat sich verschoben“, sagt der Gartenbau-Ingenieur Raimund Schnecking aus Münster. Für Beet- und Balkonpflanzen fällt die Saison mittlerweile in den April und Mai. Ursprünglich war die Pflanzzeit für Erdbeeren gut drei Monate später. Bei der Pflanzenwahl gibt es große Unterschiede: Immertragende Sorten blühen und fruchten unabhängig von der Tageslänge. Beet-Erdbeeren legen im Kurztag des Vorjahres – also ab Ende August – ihre Blüten an. „Die Blüten treiben allerdings erst im nächsten Jahr“, erläutert der Erdbeerzüchter – und zwar über einen überschaubaren Zeitraum. Beet-Erdbeeren liefern gute Erträge mit leckeren Früchten. Während Erdbeerpflanzen für den Balkon oft prächtige Blüten haben.

Erdbeeren zählen zu den Starkzehrern. Sie brauchen eine gute Nährstoffversorgung. „Ein lockerer, humoser Boden ist ideal“, sagt Lothar Schatz, Gartenbau-Ingenieur und Erdbeerzüchter aus Stuttgart. Sein Tipp: schwere Böden mit Sand vermischen, um deren Belüftung zu verbessern. Für eine laufende Nährstoffversorgung empfiehlt er für Blühpflanzen einen Flüssigdünger. dpa


Gesunder Rücken im Homeoffice

Damit es weniger ziept und zwickt, muss man im Arbeitsalltag in Bewegung bleiben.

Auch nach der Pandemie arbeiten viele Menschen weiter im Homeoffice – und sitzen dabei womöglich unbequem an provisorisch hergerichteten Arbeitsplätzen.

Je länger man aber von zu Hause aus arbeitet, desto mehr spricht für eine möglichst rückenfreundliche Büroeinrichtung. Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) gibt Tipps. Wichtig ist demnach vor allem ein Mindestmaß an körperlicher Bewegung: Ein dynamischer Büroalltag beuge nicht nur Rückenschmerzen vor, sondern wirke sich auch positiv auf die Arbeitsleistung aus. Um nicht zu verkrampfen, sollte man in aufrechter Position regelmäßig die Haltung verändern.

Höhenverstellbarer Tisch

Dafür hat der Stuhl am besten eine bewegliche Rückenlehne und Rollen – weiche auf hartem Boden, harte auf weichem. Um zwischen Sitzen und Stehen wechseln zu können, ist der Schreibtisch idealerweise höhenverstellbar. Gesund sei eine Sitzposition dann, wenn die Knie 90 Grad oder mehr abgewinkelt sind und die Füße auf dem Boden stehen. Zwischen Oberkörper und Oberschenkel beträgt der Winkel am besten über 90 Grad, der Abstand zwischen Augen und Bildschirm zwischen 50 bis 70 Zentimeter.

Übrigens: Auch wenn die Schreibtischoberfläche hell und matt ist, ermüden die Augen langsamer – weil so spiegelnder Glanz und farbliche Kontraste im Sichtfeld reduziert sind. dpa