Sie bilden das Rückgrat eines Wirtschaftszweigs, dessen Aufgabenspektrum im Zuge der Energiewende immer umfangreicher wird: die Heizungsbau- und Haustechnikfirmen. Zu den leistungsfähigsten Betrieben ihrer Art gehört in und um Fellbach die Firma Mergenthaler-Zerweck, die von Gernot Walter in der vierten Generation geführt wird. Sein markantes Firmengebäude in der Marie-Curie-Straße 7 verfügt natürlich über eine Metallfassade – wie könnte es auch anders sein bei einem Unternehmen, das 1898 von einem Flaschnermeister gegründet wurde. Seit sich Karl Gottlob Zerweck in die Selbstständigkeit wagte, sind genau 125 Jahre vergangen, dennoch spielt die Flaschnerei – außerhalb von Baden-Württemberg meist als Spenglerei bezeichnet – nach wie vor eine große Rolle bei MergenthalerZerweck.
Projektleiter ist Jo Weinberger und zahlreiche Beispiele in Fellbach wie etwa der kupferne Dachreiter der Lutherkirche beweisen die Leistungsfähigkeit des von ihm geführten Unternehmensbereichs. Starker Nachfrage erfreut sich auch die Sanitärabteilung von MergenthalerZerweck. Ob luxuriöse Wellness-Oase oder praktisches Familienbad, die Möglichkeiten bei modernen Bädern sind praktisch unendlich. So wissen nicht nur mobilitätseingeschränkte Menschen eine bodengleiche Duschkabine zu schätzen. Dafür kann es mit dem KfW-Förderprogramm „Altersgerecht umbauen“ sogar staatliche Unterstützung geben. Bei Vorliegen eines Pflegegrads übernimmt die Pflegekasse Kosten von bis zu 4000 Euro.


Zum Kerngeschäft von MergenthalerZerweck hat sich in den vergangenen Jahrzehnten der Heizungsbau und die Haustechnik entwickelt. Konsequent setzen Gernot Walter und seine 28 Mitarbeiter neue Trends und Entwicklungen um. Dazu gehört selbstverständlich die Energiewende, weshalb sich MergenthalerZerweck frühzeitig einen Expertenstatus bei Pelletheizungen und Wärmepumpen erworben hat. „Wir sind seit knapp einem Jahrzehnt einer der bundesweit weniger als 300 Vaillant-Kompetenzpartner“, sagt Gernot Walter. Der innovative Hersteller setzte schon früh auf das die Ozonschicht nicht belastende Kältemittel R290 und hat deswegen einen Vorsprung im Know-how. In exklusiven Neubauten ebenso wie bei Firmen- und Industriekunden sowie Wohnungsbaugenossenschaften kommen nicht ohne Grund immer mehr innovative Heizungsanlagen von MergenthalerZerweck zum Einsatz.
Dieser Erfolg beruht ganz entscheidend auf den motivierten und gut ausgebildeten Mitarbeitern von MergenthalerZerweck. Gernot Walter legt als Gas- und Wasserinstallateurmeister, Zentralheizungs- und Lüftungsbauermeister sowie Betriebsweit des Handwerks viel Wert auf qualifizierten Nachwuchs. Deshalb engagiert er sich seit mehr als 30 Jahren im Meisterprüfungsausschuss der Handwerkskammer Region Stuttgart. Firmenintern sorgt er für ein angenehmes Betriebsklima. „Die Mitarbeiter sollen gerne zur Arbeit kommen.
Firmenmotto
Das schlägt sich dann auch in der Qualität der Ergebnisse positiv nieder“, sagt der 60-Jährige. Dazu tragen neben regelmäßigen Fortbildungen soziale Events wie Grillfeste oder Besuche beim Fellbacher Herbst ebenso bei, wie faire Löhne. Dass er sich auf alle seine Mitarbeiter verlassen kann, freut Gernot Walter genauso wie seine Führungskräfte zu denen neben anderen der Technische Leiter Wasilios Wotsos, dessen designierter Nachfolger, der Installateur- und Heizungsbauermeister Martin Lülsdorf sowie der Montagemeister Marco Walbach gehören.
An der Unternehmensspitze ist die Kontinuität ebenfalls gesichert. Leon Walter, der Sohn von Gernot Walter, hat sowohl seine Berufsausbildung als auch die Meisterprüfung mit dem besten Abschluss seines Jahrgangs beendet. Aktuell sammelt der 25-Jährige bei einer Allgäuer Fachfirma weitere Berufserfahrung, bevor er in einigen Wochen zu MergenthalerZerweck zurückkehrt.


Der steigenden Nachfrage nach Leistungen von MergenthalerZerweck entsprechend, passt Gernot Walter auch die betriebliche Infrastruktur an. Das geschieht demnächst im Bestandsgebäude in der Marie-Curie-Straße 7 mit einer Umgestaltung des Bürotrakts. Mittelfristig ist auf dem firmeneigenen Gelände ein rund 750 Quadratmeter umfassender Erweiterungsbau vorgesehen. „Wir stellen eine verlässliche Größe im Sanitär- und Heizungsbereich dar“, sagt Gernot Walter – und das soll auch in der Zukunft so sein. Die Weichen dafür sind jedenfalls gestellt. Der Leitspruch wird weiterhin sein: „Seit 125 Jahren Ihr Haus in besten Händen“.
Der Leitspruch wird weiterhin sein: „Seit 125 Jahren Ihr Haus in besten Händen“. Michael Käfer